Test: Laserdrucker

Ausstattung

Das gestiegene Pro-Kopf-Druckvolumen bringt naturgemäß den Wunsch nach höherer Seitenleistung mit sich. Die getesteten Drucker erreichen nominelle Geschwindigkeiten von bis zu 38 Seiten pro Minute und sind für mehrere tausend Seiten pro Monat ausgelegt - genug Performance für einen leistungsfähigen Arbeitsplatzdrucker oder für den Einsatz in kleinen oder mittleren Gruppen. Für diesen Zweck sind die Anforderungen an Ausstattungsmerkmale wie Papierschächte und Erweiterungen weit höher als bei einem Einzelgerät. Gute Drucker lassen hier Raum für Weiterentwicklung oder Zubehör. Fürs Testfeld wurden, wenn möglich, die jeweiligen Netzwerkvarianten der Geräte geordert. Dies mit gutem Grund: Eine Umfrage unter tecCHANNEL-Lesern zeigte, dass nahezu 60 Prozent ihren monochromen Laserdrucker am Arbeitsplatz über das Netzwerk ansteuern.

Alles im Netz: Monochrome Laserdrucker bekommen in der Praxis ihre Druckjobs mehrheitlich über das Netz zugestellt.
Alles im Netz: Monochrome Laserdrucker bekommen in der Praxis ihre Druckjobs mehrheitlich über das Netz zugestellt.

Bei den Verbrauchsmaterialien existieren immer noch zwei Konzepte. Entweder kommen Toner und Trommel als eine Einheit oder als getrennte Komponenten. Geht es um die Druckkosten, ist letztere Variante zu bevorzugen. Hier lassen sich in der Regel niedrigere Seitenpreise erzielen. Postscript gehört zwar bei vielen Testteilnehmern zum Standardlieferumfang, großes Aufheben wird jedoch selten darum gemacht. Häufig verschweigt das Setup-Programm der Drucker diesen Treiber geflissentlich und installiert brav serienmäßig die PCL-Variante. Den Postscript-Treiber gibt's dann nur zum Selbstsuchen auf der CD.

Mittlerweile kommen nahezu alle Geräte mit einer Auflösung von bis zu 1200 dpi . Inzwischen ist dies für viele Drucker auch die Standardbetriebsart, das Herunterschalten der Auflösung bringt häufig keine signifikanten Geschwindigkeitsvorteile mehr.