Open-Source-Initiative

Stadt Wien schwimmt auf Open-Source-Welle

Die Stadt Wien startet eine neue Open-Source-Initiative. Im Rahmen eines Förderwettbewerbs der Wiener Technologieförderung wurden sechs Open-Source-Projekte zur Förderung empfohlen.

"Besonders erfreulich ist, dass explizit auch kleinere Projekte und Unternehmen gefördert werden", zeigen sich die Projektinitiatorinnen Sybille Straubinger (SP) und Marie Ringler (Grüne) zufrieden. Insgesamt wurden 13 ITK-Projekte aus 34 eingereichten Vorschlägen ausgewählt, für die 1,4 Mio. Euro im Fördertopf bereitstehen. Neben dem dadurch ausgelösten Investitionsvolumen von vier Mio. Euro sollen auch 35 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

"Die Palette an eingereichten Projekten war sehr groß. Dass gerade die so genannten Kleinen mit ihrer Innovationskraft punkten können, ist sehr erfreulich. Open Source spielt in dieser Hinsicht naturgemäß eine wichtige Rolle", meint Ringler im pressetext-Interview.

Die ausgewählten Projekte reichen von einer neuartigen Mediathek für den Breitbandbereich über eine Unternehmenssoftware, die alle wesentlichen Geschäftsprozesse umfasst, bis hin zu einer Telefonnebenstellenanlage, die dem Kunden volle Kontrolle über die Anlage ermöglicht. Alle geförderten Unternehmen sind als KMU einzustufen. Darüber hinaus finden sich zwei Neugründungen sowie drei Unternehmen, die jünger als drei Jahre sind, unter den Geförderten.

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