NVIDIA: nForce4-Chipsatz mit PCI Express für AMD-CPUs

300 MByte/s durch SATA-II

Der NVIDIA nForce4 verwaltet neben vier PATA-Laufwerken zusätzlich vier SATA-Devices, die von zwei unabhängigen SATA-Controllern gesteuert werden. Die Ultra- und SLI-Variante des Chipsatzes arbeitet nach den SATA-II-Spezifikationen mit einer theoretischen Transferrate von 300 MByte/s und voller Native-Command-Queuing-Unterstützung. Dagegen muss sich der Standard-nForce4-Chip mit 150 MByte/s nach SATA-I-Standard begnügen. Sowohl die PATA- als auch die SATA-Controller unterstützen neben RAID 0 und RAID 1 auch RAID 0+1 mit erweiterter RAID-Funktionalität.

Zusätzlich fügt NVIDIA dem nFoce4-Chipsatz ein umfangreiches Software-Paket bei. So lassen sich zum Beispiel per NVIDIA nTune umfangreiche Einstellungen zur Performance-Optimierung vornehmen. Das nvRAID-Tool konfiguriert, steuert und überwacht die angeschlossenen Festplatten.

Vielfalt: NVIDIA bietet insgesamt drei Versionen des nFoce4-Chipsatzes mit unterschiedlicher Funktionalität an.
Vielfalt: NVIDIA bietet insgesamt drei Versionen des nFoce4-Chipsatzes mit unterschiedlicher Funktionalität an.
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Der NVIDIA nForce4 gibt es in den drei Varianten: SLI, Ultra und Standard. Der Preis für ein entsprechendes Mainboard variiert je nach Chipsatz von 50 bis 200 Euro. (hal)