Mail-Filter-Appliance von SurfControl

Nach der Übernahme von SecureM und dessen MessageSoft-Lösung im April für knapp 15 Millionen US-Dollar bringt der Content-Filtering-Anbieter SurfControl sein erstes Appliance speziell für das Filtern von E-Mails auf den Markt.

Das SurfControl-System läuft unter Linux und soll E-Mail-Server in Unternehmen vor Spam und schädlichem Code schützen. "RiskFilter" arbeitet laut Anbieter mit 15 verschiedenen Schutzebenen und verwendet unter anderem Spam-"Fingerabdrücke" sowie heuristische und lexikalische Analyse. RiskFilter ist außerdem sein eigener Mail Transport Agent (MTA), dem man deswegen auch Limits für Nachrichten pro Minute, Verbindungen pro Minute, identische Nachrichten pro Minute und ungültige Absender von der gleichen IP-Adresse setzen kann. Verwaltet wird die Lösung über eine sichere Web-Schnittstelle. Weitere Features sind Spam-Verwaltung und Black/Whitelists für Endanwender sowie E-Mail-Archivierung.

RiskFilter kommt am 4. Oktober in Nordamerika und Europa in drei Varianten auf den Markt. Das "E10" für bis zu 500 Nutzer kostet 12.900 US-Dollar, das "E20" schafft bis 2000 User und schlägt mit 26.000 Dollar zu Buche, das 49.000 US-Dollar teure "E30" schließlich ist für maximal 5000 Nutzer ausgelegt. Wer die Geräte im jährlichen Abonnement nutzen möchte, zahlt per annum den halben Neupreis. (Thomas Cloer/uba)

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