Luna: Windows XP noch bunter

Themen und Elemente

Bereits seit Windows 95 mit seinem Pluspack sind Themenpacks bekannt. Doch dort beschränkten sich die Einstellungsmöglichkeiten auf Hintergrund-Bitmaps, Icons, Schriftarten, Farben und Klänge. Die Dialogboxen in Einheitsfarbe - meist grau - und 3D-Effekte durch versetzte hellere Elemente dagegen sind seitdem gleich geblieben.

Programmierer, die eine komplett andere Benutzeroberfläche für Ihre Software erschaffen wollten, mussten sich um alles selbst kümmern. Gerade unter Visual Basic führten die so genannten Ownerdrawn-Controls regelmäßig zu Herzrhytmusstörungen beim Debuggen. Und dann passt die Oberfläche der Anwendung nicht zur Optik des Betriebssystems, da der Programmierer keine Möglichkeit hat, das Thema per API abzufragen.

Skins versus Themen: Auch Microsoft stattet seine Software mit Skins aus. Hier der Media Player.
Skins versus Themen: Auch Microsoft stattet seine Software mit Skins aus. Hier der Media Player.

Dennoch haben sich inzwischen eine ganze Reihe von Programmieren dazu entschlossen, ihre Anwendung über so genannte Skins aufzupeppen. Mittels dieser Skins lässt sich die Optik eines Programms beinahe beliebig verändern.

Das Themenmodell von Windows XP geht ein paar Schritte weiter. Über eine spezielle Programmierschnittstelle kann sich ein Thema in das Betriebssystem einklinken und beispielsweise Roll-over-Effekte wie bei Schaltflächen oder Tabulatoren erzeugen.