Eclipse: Highend-Grafik am PC

Speicherverwaltung

Photoshop und Eclipse unterscheiden sich grundlegend im Datenhandling und der dazugehörigen Speicherverwendung. Photoshop holt sich bei der Bearbeitung von großen Grafiken die erforderlichen Daten direkt aus dem Hauptspeicher. Dieses Verfahren erfordert im Profi-Bereich schnell einige Hundert Megabyte an RAM. Je größer die Dateien sind, desto mehr Arbeitsspeicher wird nötig. Stehen diese nicht zur Verfügung, muss Adobes Photoshop Daten auf die Festplatte auslagern - und damit sinkt die Geschwindigkeit dramatisch.

Speicherbelastung: Gerade hoch auflösende Grafiken benötigen umfangreichen Speicher. Die Arbeit mit ShapeLayern entlastet das System.
Speicherbelastung: Gerade hoch auflösende Grafiken benötigen umfangreichen Speicher. Die Arbeit mit ShapeLayern entlastet das System.

Anders als etwa Photoshop holt sich Eclipse nicht das gesamte geöffnete Bild in den Arbeitsspeicher. Stattdessen öffnet Eclipse nur diejenige Bildpartie, die tatsächlich auf dem Monitor erscheint. Das Programm verbraucht so nur einen Bruchteil der Speichermenge. Beim Zoomen oder bei einer Änderung des Bildausschnitts lädt das Programm die erforderlichen Informationen nach. Während Photoshop für die Drehung eines 700-Megabyte-Bildes Minuten beansprucht, rotiert die Vorlage bei Eclipse in wenigen Sekunden. Allerdings muss man sich beim abschließenden Speichern gedulden: Erst jetzt werden alle Änderungen auf den Originaldaten durchgeführt. Dieses Verfahren verwenden bis jetzt nur wenige Programme, darunter PhotoDraw 2000 und Picture It! 2000 von Microsoft.