Der Architekturansatz aller aktuellen PC-Prozessoren hat viele Nachteile. Diese Artikelserie beschreibt alternative Modelle. Den Anfang macht eine Einführung in das Reconfigurable Computing.

In der Diskussion sind eine Vielzahl von Modellen als Alternativen zu der Von-Neumann-Rechnerarchitektur. Ziel dieser gesamten Bemühungen ist es, Nachteile der Von-Neumann-Architektur (vor allem der Verarbeitungsgeschwindigkeit oder der Reaktionsfähigkeit) zu vermeiden.

Um dies systematisch zu behandeln, geben wir in Teil 1 zunächst eine kurze Einführung in das Gebiet des Reconfigurable Computing. Hierbei steht das Ausführungsprinzip, sprich die Art der Steuerung des Programms im Vordergrund.

Im Anschluss daran besprechen wir diverse Architekturen: Das UCB/UCM-Konzept (TU Clausthal) mit dem Vorläufer >S<puter und der einfachsten Implementierung in Form der rRISC-Maschine (reconfigurable RISC), den Xputer (Universität Kaiserslautern) und die XPP-Architektur der Firma PACT (München).

Serie: Alternative Rechnerarchitekturen

Teil 1

Einführung in Reconfigurable Computing

Teil 2

>S<puter

Teil 3

Reconfigurable RISC

Teil 4

UCB/UCM;-Konzept

Teil 5

XPP-Architektur und Xputer

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