Windows Defender: Potenziell unerwünschte Apps blockieren

Microsoft hat seinen Malware-Schutz immer weiter aufgebohrt. Dadurch bietet sich auch die Möglichkeit, potenziell unerwünschte Programme zu blockieren.
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Vorkenntnisse:
Foto: Maksim Kabakou - shutterstock

01Windows-Sicherheit öffnen

Potenziell unerwünschte Programme (Potentially Unwanted Programs, PUPs) beziehungsweise potenziell unerwünschte Apps (Potentially Unwanted Apps, PUAs) sind im Allgemeinen keine großen Virenschleudern. Vielmehr dienen sie vor allem dazu, Werbung zu verbreiten oder im Huckepackverfahren Spyware einzuschleusen. Zu unterschätzen sind PUPs dennoch nicht, denn sind sie einmal im System, wird man sie nicht wieder so schnell los.

Prävention lautet also das Stichwort, die der Defender mit einer passenden Funktion unterstützt. Die Vorgehensweise ist unter Windows 10 und Windows 11 weitgehend gleich, lediglich einige Dialoge weichen im Detail voneinander ab.

Klicken Sie zunächst in das Suchfeld der Task-Leiste, oder drücken Sie die Windows-Taste. Dann tippen Sie so lange zeichenweise Windows-Sicherheit ein, bis der gleichnamige Treffer erscheint, den Sie auswählen.

02Potenziell unerwünschte Apps blockieren

Wechseln Sie nun zum Bereich App- und Browsersteuerung. Auf der nächsten Seite folgen Sie unter Zuverlässigkeitsbasierter Schutz dem Link Einstellungen für den zuverlässigkeitsbasierten Schutz. Anschließend scrollen Sie rechts nach unten und aktivieren gegebenenfalls den Schalter unterhalb von Potenziell unerwünschte Apps werden blockiert.

Nun meldet sich zunächst die Benutzerkontensteuerung, deren Rückfrage Sie mit Ja beantworten. Danach sehen Sie, dass vor den Optionen Apps blockieren und Downloads blockieren ein Häkchen gesetzt ist. Für einen optimalen Schutz empfiehlt es sich, beides aktiviert zu lassen.

Um zu überprüfen, ob der Windows-Defender mit den vorgenommenen Einstellungen in der Lage ist, potenziell unerwünschte Apps zu erkennen, hat die Anti-Malware Testing Standards Organization (AMTSO) eine Website mit einem Demoszenario eingerichtet. Dort finden Sie einen Link zu einer Testdatei, die eine potenziell unerwünschte Anwendung simuliert.

Produkte: Der Trick funktioniert mit allen aktuellen Versionen von Windows 10 und Windows 11. (ad)