Enterprise Content Management, Teil 3

ECM Informationsmanagement: DM-Systeme, Groupware und Co.

von Dr. Klaus Manhart, 20.11.2008
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Aufmacher
Egal ob Dokumente, Experten-Know-how oder Arbeitsabläufe - das Management von Unternehmensinformationen bildet den Kern jeder ECM-Lösung. Der dritte Teil der Enterprise-Content-Management-Serie stellt die wichtigsten Methoden und Tools für effizientes Informations-Management vor.
Eine ECM-Lösung besteht aus mehreren Komponenten. So müssen unternehmensrelevante Informationen erfasst, bearbeitet, gespeichert, archiviert und Mitarbeitern oder Geschäftspartnern zur Verfügung gestellt werden. Die ECM-Association AIIM bezeichnet diese Basiskomponenten mit 1. Capture (Erfassung), 2. Manage (Bearbeitung und Nutzung), 3. Store (Speicherung), 4. Preserve (Bewahrung) und 5 Deliver (Bereitstellung).
Diese fünf Komponenten wurden in Teil 2 vorgestellt. Dieser Beitrag befasst sich etwas ausführlicher mit dem zentralen Kern jeder ECM-Lösung, der Manage-Komponente. Diese besteht aus den Anwendungsfeldern Dokumentenmanagement, Collaboration, Web Content Management, Records Management und Workflow-Management.
Diese Manage-Anwendungen verbinden die Capture-, Store-, Deliver- und Preserve-Komponenten und helfen, Unternehmensprozesse zu beschleunigen, die Performance zu steigern und letztendlich Kosten zu sparen. Sie sollten – zumindest in weiten Teilen - Bestandteil jedes effizienten Enterprise Content Managements sein.
Die Manage-Komponenten: Dokumentenmanagement (DM), Collaboration (Collab), Web Content Management (WCM), Records Management (RM) und Workflow (WF) / Business Process Management (BPM). (Quelle: AIIM)
Die Manage-Komponenten: Dokumentenmanagement (DM), Collaboration (Collab), Web Content Management (WCM), Records Management (RM) und Workflow (WF) / Business Process Management (BPM). (Quelle: AIIM)
Die Manage-Komponenten: Dokumentenmanagement (DM), Collaboration (Collab), Web Content Management (WCM), Records Management (RM) und Workflow (WF) / Business Process Management (BPM). (Quelle: AIIM)
Grundsätzlich können diese Manage-Methoden kombiniert oder alternativ eingesetzt werden. Großunternehmen nutzen meist alle Manage-Verfahren für die Organisation ihrer Geschäftsprozesse. Kleinere Unternehmen müssen sich zwangsläufig – abhängig von ihrem Geschäftsmodell – auf eine Auswahl konzentrieren und auf bestimmte Komponenten verzichten. So ist ein Web Content Management beispielsweise nur bei einem hinreichend komplexen Webauftritt wichtig, Workflow-Management nur bei der Notwendigkeit, betriebliche Abläufe zu optimieren.
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Meinungen zu diesem Artikel (1 von 1)
Albert Lauchner
20.11.08 09:56

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