Windows 10: Automatische Datenträgerüberprüfung beim Start von Windows-Multiboot-Systemen umgehen

Mehrere parallel installierte Betriebssystemversionen sind keine Seltenheit. So greifen viele Nutzer neben Windows 10 auch noch auf das populäre Windows 7 zu. Wenn man jedoch die zu bootende Windows-Version über das Boot-Select-Menü von UEFI-fähigen PCs auswählt, will Windows 10 bei seinem nächsten Start den Datenträger checken.
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Vorkenntnisse:
Funktioniert mit: Windows 10
Foto: LI CHAOSHU_shutterstock

01Ursachen die zeitraubende Datenträgerüberprüfung

Der Grund ist in der Regel beim Schnellstart zu suchen. Diese standardmäßig aktivierte Funktion bewirkt seit Windows 8, dass sich der Rechner nach dem Herunterfahren nur im Ruhezustand befindet. Wenn in der Zwischenzeit eine andere Windows-Version bootet, kommt es aber vielfach zu Inkonsistenzen, weil der vor dem Schlafmodus gesicherte RAM-Inhalt und die aktuellen Festplattendaten nicht mehr übereinstimmen.

02UEFI-Bootauswahl umgehen

Infolgedessen bieten sich Ihnen zwei Möglichkeiten, die zeitraubende Datenträgerüberprüfung zu verhindern. Sie können zum Beispiel auf den Start per UEFI-Bootauswahl verzichten und stattdessen den Windows-eigenen Bootmanager nutzen, der ohnehin auf Windows-Multiboot-Systemen automatisch zur Verfügung steht.

03Schnellstart von Windows 10 deaktivieren

Falls Sie aber auch weiterhin per UEFI-Menü die einzelnen Betriebssysteme starten wollen, deaktivieren Sie einfach den Schnellstart von Windows 10. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Startmenü, wählen Energieoptionen und danach die Option Auswählen, was beim Drücken von Netzschaltern geschehen soll. Im folgenden Dialog klicken Sie auf den Link Einige Einstellungen sind momentan nicht verfügbar. Dadurch können Sie anschließend die aufgeführten Einstellungen ändern und das Häkchen vor Schnellstart aktivieren (empfohlen) entfernen. Zum Schluss noch die Änderungen speichern - fertig. (hal)