Test: Panasonic LS-240

von MANUEL MASIERO , 16.11.2001

FD32MB-Technologie

Neben der 240-MByte-Superdisk ist auch die FD32MB genannte Technologie eine Eigenentwicklung von Matsushita-Kotobuki Electronics. Auf herkömmliche, 1,44 MByte fassende 3,5-Zoll-Disketten lassen sich über eine spezielle Formatierung bis zu 32 MByte an Daten speichern. Ermöglicht wird die höhere Datendichte durch den mittels Lasertechnik exakt positionierbaren Magnetkopf, der in den Superdisk-Laufwerken zum Einsatz kommt.
Um die Kapazität der Floppydisk auf bis zu 32 MByte zu erhöhen, setzt Matsushita-Kotobuki Electronics verschiedene Methoden ein: Mit dem Schreibkopf lässt sich die Anzahl der Spuren von 80 bei der herkömmlichen Formatierung auf insgesamt 777 steigern. Der Abstand zweier benachbarter Datenspuren schrumpft dabei um den Faktor zehn.
Überzahl: Im Gegensatz zur herkömmlichen Diskette ist die Anzahl der außen liegenden Sektoren größer als die der innen liegenden.
Überzahl: Im Gegensatz zur herkömmlichen Diskette ist die Anzahl der außen liegenden Sektoren größer als die der innen liegenden.
Überzahl: Im Gegensatz zur herkömmlichen Diskette ist die Anzahl der außen liegenden Sektoren größer als die der innen liegenden.
Anstelle der bisher üblichen 187,5 µm arbeitet das Laufwerk mit einer Spurbreite von 18,8 µm. Der Lesekopf des Superdisk-Laufwerks besitzt eine Auflösung von 8 µm. Gesteigert wird ausserdem die Datendichte längs der Spur. Dabei kommt die von Festplatten bekannte digitale Signaltechnik Partial Response Maximum Likelihood (PRML) und das Zone Bit Recording, welches den größeren Umfang der äußeren Spuren nutzt, zum Einsatz. Damit steigt die Anzahl der Sektoren pro Spur auf 36 (innere Spuren) bis auf 56 (äußere Spuren). Bisher werden Disketten durchgehend mit 18 Sektoren und 9,2 KByte pro Spur formatiert. Mit der neuen Methode sind im inneren Bereich 18,4 KByte und im äußeren Bereich 27 KByte möglich.
Ein FD32MB-formatiertes Medium besitzt nach wie vor das FAT -Dateisystem, lässt sich allerdings nur im Superdisk-Laufwerk lesen. Laut Hersteller soll es mit FDD32-Medien Transferraten von bis zu 400 KByte/s erreichen. Ein normales Diskettenlaufwerk kommt dagegen im Mittel nur auf etwa 40 KByte/s. Laut Auskunft von Diskettenherstellern wie Imation und Maxell und soll die Datensicherheit der FD32MB-formatierten Medien nicht geringer als die ihrer 1,44-MByte-Pendants sein. Der Grund: Die 32-MByte-Floppy setze an anderen Speichermedien erprobte Technologien ein, so dass deren Zusammenspiel keine Komplikationen erwarten ließe.
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