Test: Panasonic LS-240

Das LS-240 von Panasonic liest und beschreibt 240-MByte-Superdisks und kann bis zu 32 MByte auf normalen 3,5-Zoll-Disketten unterbringen. Wir haben die Performance und die Technik des USB-Laufwerks eingehend untersucht.
Wer große Datenmengen auf einem Wechseldatenträger sichern will, verwendet meist Lösungen wie ZIP, JAZ, MO oder CD-RWs. In den seltensten Fällen wird dafür noch das 1,44-MByte-Floppy-Laufwerk zum Einsatz kommen. Ein Zustand, der sich mit dem Panasonic-Superdrive ändern könnte: Es liest - im Gegensatz zu anderen Wechselspeichern - auch konventionelle Disketten und bringt durch spezielle Formatierung bis zu 32 MByte auf ihnen unter.
Bislang bieten Superdisk-Laufwerke - spezielle 3,5-Zoll-Medien vorausgesetzt - eine Speicherkapazität von maximal 120 MByte. Entsprechende Geräte sind als interne und externe Varianten erhältlich. Panasonic hat die Speicherkapazität der Wechseldatenträger-Medien auf 240 MByte erhöht und bringt unter dem Produktnamen LKF-FK73-F41 für zirka 450 Mark das dazu passende Laufwerk auf den hiesigen Markt.
Mit seinen Leistungs- und Kapazitätsdaten platziert sich das Panasonic-Drive als direkter Konkurrent der Iomega-Zip-250-USB-Laufwerke - auch preislich. Während letztere nur Zip-Medien lesen und beschreiben können, wartet der Superdisk-Kandidat gleich mit drei unterschiedlichen Diskettenformaten auf: Neben LS-120 und den neuen LS-240-Medien verarbeitet es auch herkömmliche 3,5-Zoll-Disketten.
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