Test: Intels DDR2-Chipsätze 915G und 925X

von Bernhard  Haluschak, 19.06.2004
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Mit dem Grantsdale- und dem Alderwood-Chipsatz will Intel den PC-Markt revolutionieren. Wir testen, ob DDR2-Speicher, PCI Express und ein neuer CPU-Sockel dem Anwender Fluch oder Segen bringen.
Intel propagiert die neue Chipsatz-Generation als größte Veränderung der PC-Plattform der letzten zehn Jahre. Denn noch nie hat es gleichzeitig so viele technische Veränderungen auf einer Rechnerplattform gegeben, wie mit der Vorstellung der 915- und der 925-Chipsatzfamilie.
So löst der DDR2-Speicher das in die Jahre gekommene DDR-SDRAM ab. Auch die AGP- und PCI-Schnittstelle soll es künftig nicht mehr geben. In deren Fußstapfen tritt das schnellere und flexiblere PCI-Express-Interface. Zusätzlich schickt Intel den Socket 478 des Pentium 4 in Rente und ersetzt ihn durch den LGA775-Sockel. Darüber hinaus verabschiedet sich Intel von der Hub-Link-Technologie als Chip-Interconnect und ersetzt diesen durch das Direct Media Interface (DMI). Auf dem Sektor der integrierten Grafiklösungen stellt der Hersteller den Graphics Media Accelerator 900 als Nachfolger der Extreme Graphics 2 vor.
Neben der Erneuerung herkömmlicher Technologien warten die 915/925X-Chipsätze mit zahlreichen zusätzlichen Features für den Käufer auf: Das High Definition Audio beherrscht Multistreaming und bietet Hörgenuss in Dolby-Qualität. Die Wireless-Connect-Technologie ermöglicht ein kostengünstiges WLAN-Funknetz. Außerdem bieten die Chipsätze mit der Matrix-Storage-Technologie erweiterte RAID-Funktionalität.
Ganz nebenbei erwähnt - die Performance der neuen Plattformen soll laut Intel ebenfalls neue Maßstäbe setzen. Auf dem Papier versprechen DDR2-533-Speicher und die x16-PCI-Express-Grafikschnittstelle eine höhere Leistung als die Vorgänger DDR400 und AGP 8x. Ob die Theorie in die Praxis umgesetzt werden konnte, mussten die neuen Chipsätze auf dem Testparcours beweisen.
Unser detaillierter Test zeigt, welches Leistungsniveau der 925X und der 915G im Vergleich zu den Vorgängern 875P und 865G erreicht. Lohnt gar der sofortige Umstieg oder sollte man noch warten? Einen Test der ersten Prozessoren für die neue Plattform lesen Sie in unserem Beitrag Pentium 4 560 mit DDR2-533-SDRAM.

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