Nvidia gegen ATI / AMD: Kräftemessen der Grafik-Prozessoren

Test: Nvidia GeForce GTX 280 und GTX 260 brechen 3D-Rekorde

Bernhard Haluschak
Bernhard Haluschak ist als Redakteur bei TecChannel tätig. Der Dipl. Ing. FH der Elektrotechnik / Informationsverarbeitung blickt auf langjährige Erfahrungen im Server- und Netzwerk-Umfeld zurück. Besonders reizvoll sind für ihn neue Technologien wie Virtualisierung und Cloud sowie die rasante Evolution von Smartphone und Tablets. Im diesem Kontext ist für den Fachredakteur auch das Thema Security äußerst wichtig. Die kritische Betrachtung der IT  in Form von Tests und das Auseinandersetzen mit dieser sammelte der Technologie-Experte vor seiner journalistischen Laufbahn in Entwicklungslabors, in der Qualitätssicherung sowie als Laboringenieur in namhaften Unternehmen.
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Neue Features und weitere Details

Laut Nvidia benötigt eine Grafikkarte mit dem GeForce GTX 280 unter „Worst-Case-Bedingungen“ eine elektrische Leistung von zirka 236 Watt. Dagegen soll eine Karte mit dem GeForce-GTX 260-Grafikchip etwa 54 Watt weniger elektrische Leistung aufnehmen. Bedingt durch die hohe Stromaufnahme benötigen die beiden Debütanten einen sechs- und einen achtpoligen Stromversorgungsstecker.
GeForce-GTX-200-Innereien: Erst das perfekte Zusammenspiel aller Funktionskomponenten garantiert auch bei anspruchsvollen 3D-Szenen genügend Performance. (Quelle: Nvidia)
GeForce-GTX-200-Innereien: Erst das perfekte Zusammenspiel aller Funktionskomponenten garantiert auch bei anspruchsvollen 3D-Szenen genügend Performance. (Quelle: Nvidia)
GeForce-GTX-200-Innereien: Erst das perfekte Zusammenspiel aller Funktionskomponenten garantiert auch bei anspruchsvollen 3D-Szenen genügend Performance. (Quelle: Nvidia)
Im Desktop-Betrieb und bei der Blu-ray- oder DVD-Wiedergabe benötigt der Nvidia-Chip hingegen nur noch 25 und 35 Watt. Bei Bedarf und im Zusammenspiel mit einem Nforce-7-Chipsatz mit integrierter Grafik lassen sich die GTX-Chips unter Windows ganz abschalten. Um die entstehende Wärme sicher abzuführen, hat die 23 Zentimeter lange Platine ein voluminöses Zwei-Slot-Kühlsystem. Der Lüfter bleibt unter Windows zwar leise, dreht in Spielebetrieb aber deutlich hörbar auf.
Die GeForce GTX 280 unterstützt nun erstmals die Berechnung von PhysX-Effekten in der Grafikkarte. Nvidia verspricht eine vielfach höhere Performance im Vergleich zur Physikberechnung auf der CPU. Allerdings wird laut dem Hersteller erst ein für Juli geplanter GeForce-Treiber die PhysX-Option auf dem Grafikchip aktivieren.
Diverse Detailverbesserungen an den Ausführungseinheiten der GeForce-GTX-200-Architektur steigern darüber hinaus die Effizienz des Grafikchips. Wer Spiele unbedingt in der 2560 x 1600 Auflösung und in der höchsten Detailstufe mit 16-facher Kantenglättung spielen will, kann sogar bis zu drei der neuen GTX-Grafikkarten auf einem passenden Mainboard per SLI koppeln.
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