Und es geht doch: Schnelles WLAN unter Linux

Auch Linux-Anwender wollen die kabellose Freiheit genießen, finden aber oft keinen Treiber für aktuelle 802.11g-Karten mit 54 Mbit/s. Doch das ist kein Problem: Nehmen Sie einfach den Windows-Treiber!

Kaum eine Netzwerktechnik hat in den letzten Monaten einen derart rasanten Zulauf erhalten wie die drahtlosen Netze. Doch während Windows-Nutzer mehr oder weniger problemlos in Wireless LANs nach neuestem Standard partizipieren, haben Linux-Anwender oft das Nachsehen. Gerade die jüngste Generation drahtloser Netzwerkadapter mit Transferraten von 54 Mbit/s und mehr zeichnet sich aus ihrer Sicht vor allem durch eines aus: fehlende Linux-Treiber. Doch selbst wenn man sich - mehr oder weniger notgedrungen - auf die ältere Technik und deren geringere Transferrate von 11 Mbit/s beschränkt, ist der Weg ins drahtlose Netz mit einigen Stolperfallen versehen.

Testopfer: Diesen Dell Precision M60 verwandeln wir in eine mobile Linux-Workstation mit WLAN-Connectivity.
Testopfer: Diesen Dell Precision M60 verwandeln wir in eine mobile Linux-Workstation mit WLAN-Connectivity.

Aber keine Sorge, meistens handelt es sich wirklich um Kleinigkeiten, die schnell aus dem Weg geräumt sind. Und mit etwas Glück sausen auch Sie schon bald mit 54 Mbit/s durch den Äther. Wie das im Einzelnen geht, beschreiben wir anhand von SuSE Linux 9.0, das neben einigen Annehmlichkeiten in Bezug auf drahtlose Netze ein paar - zum Teil recht ärgerliche - Besonderheiten im Umgang mit diesen aufweist. Als Hardware kommt ein Dell Precision M60 zum Einsatz: Pentium-M mit 1,6 GHz Taktrate, Dell TrueMobile, Broadcom Gigabit-Ethernet und 40-GByte-Festplatte.