WML-Grundlagen

von Holger Reibold, 26.01.2000
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Aufmacher
Für die Entwicklung von WAP-Anwendungen wurde eine eigene Auszeichnungssprache geschaffen: Wireless Markup Language, kurz WML. WML basiert auf XML und ist optimal auf niedrige Bandbreiten und die Darstellung auf den Minidisplays von Handys, PDAs, Pager und Telefonen abgestimmt.
WAP unterscheidet sich nicht nur in seiner Architektur von der Webtechnologie, sondern auch in der Art und Weise, wie Inhalte aufgebaut sind. Der herausragende Unterschied: Während HTML seitenorientiert arbeitet, werden WAP-Inhalte in so genannte Cards und Decks zerlegt. Bei den Cards handelt es sich um die grundlegenden Einheiten von WML. In ihnen ist die Interaktion zwischen User Agent und dem Benutzer definiert. Mehrere Cards werden zu einem Deck zusammengefasst. Decks sind somit die übergeordneten Elemente einer WAP-Anwendung. Erreicht ein Deck den WAP-Client, so wird in der Regel die erste Card geöffnet - es sei denn, über den Client wird explizit eine andere Card angesprochen. In Cards werden beispielsweise Auswahl- oder Eingabefelder definiert.
Die wichtigsten Funktionen von WML sind:
  • Textpräsentation und Layout: WML unterstützt nicht nur Text und Grafiken, sondern erlaubt auch einfache Formatierungen und Layoutkommandos.
  • Deck Card Metapher: Informationen einer WAP-Anwendung sind in Form von Decks und Cards organisiert.
  • Navigation und Linking: WML unterstützt die Navigation zwischen Cards und Decks, ähnlich den Navigationsmöglichkeiten, wie man sie von HTML kennt.
Auf der nächsten Seite: WML-Syntax im Überblick
 
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