Maßnahmen zur Rettung festgefahrener IT-Projekte

IT-Projekte vor dem Scheitern bewahren

28.01.2008 | von Jürgen Beckers
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Nicht selten eskalieren festgefahrene IT-Projekte vor Gericht. Daran hat eigentlich niemand Interesse, denn das heißt Stillstand. Mit einer sauberen Bestandsaufnahme sowie einer zielführenden Eskalation und entsprechender Kommunikationsbereitschaft lassen sich Projekte wieder flottmachen.
Ursprünglich wollte eine große deutsche Ausbildungsorgansation ihren Internet-Auftritt im April 2006 erneuert haben. Doch das Datum zog ohne erfolgten Relaunch vorüber. Seit Oktober desselben Jahres liegt die Organisation mit dem entsprechenden Dienstleister darob im Streit. Mängelansprüche und unterschiedliche Auffassungen über die Fälligkeit von Vergütungszahlungen sind die Gründe für den Dissens.
80 von insgesamt 120 angeschlossenen Bildungsinstituten waren im April des Folgejahres immer noch nicht online. Da die Dachorganisation das Projekt für alle angeschlossenen Bildungshäuser leitet, erhoben diese schwere Vorwürfe gegen die Organisation.
Zu guter Letzt zog der Dienstleister auch noch seine Berater vorzeitig vom Projekt ab. Seiner Meinung nach seien sämtliche Leistungen vertragsgemäß erbracht worden. Seit nunmehr zwei Wochen laufe die fünfwöchige Test- und Abnahmephase. Darüber hinaus forderte er die Ausbildungsorganisation zur Zahlung einer bestimmten Summe auf, die mit der Bereitstellung des Web-Auftritts zur Abnahme fällig wurde.
Kurzum: Auf allen Seiten war die Situation festgefahren. Das Projekt stand still. Nichts schien mehr voran zu gehen.

Die Suche nach einem Ausweg

Diese oder ähnlich lähmende Zustände erleben Unternehmen jeglicher Größe immer wieder. Jedes Mal stellt sich die Frage: Wie kommen wir aus der Schieflage wieder heraus? Wie kann das Projekt trotz verhärteter Fronten noch erfolgreich beendet werden? Auf welches Vorgehen und welches Know-how kommt es in einer solchen Situation an?
Wenn ein Projekt erst einmal in Schieflage geraten ist, empfiehlt sich schnelles und kompetentes Handeln. Schließlich möchte jeder Verantwortliche das Vorhaben möglichst schnell wieder zum Laufen bringen. Niemand hat Interesse daran, das Ganze vor Gericht eskalieren zu lassen. Denn daraus entsteht ein langwieriges Verfahren mit erheblichen Kosten – und als meist unausweichlicher Konsequenz das definitive Ende des Projekts (mehr zum Thema auch unter: "Chaotische Softwareentwicklung kostet Milliarden").

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