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Grundlagen: Fibre-Channel-Switches

von KARL FROEHLICH, speicherguide.de , 18.05.2005 (publiziert)
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Aufmacher
Fibre-Channel-Switches bilden heute den zentralen Daten-Umschlagplatz in jedem SAN. Um in heterogenen Systemumgebungen sinnvoll eingesetzt zu werden, müssen sie über angepasste und intelligente Funktionen verfügen.
Die Zeit der Direct Attached Storage (DAS), also der direkt über SCSI an den Server angeschlossenen Speichereinheiten, geht zumindest in größeren Unternehmen zu Ende. Das war der Speicher-Community schon lange klar: Seit 1988 liefen die Arbeiten an einem neuen Standard, dessen Ziel es war, SCSI-Daten über breitbandige Verbindungen mit größerer Reichweite zu schicken. Denn in der Konfiguration aus hoher Bandbreite und Distanz liegen die unüberwindlichen Hürden reiner SCSI-Systeme. Weitere Probleme stellen die Busarchitektur und das Fehlen eines effizienten Kompressionsalgorithmus für SCSI dar. Zudem sind die Daten einer SCSI-DAS-Implementierung jeweils nur für solche Anwender zugänglich, die direkt an dem Server mit den angeschlossenen Storage-Einheiten arbeiten. So wird viel Speicherplatz verschwendet.
1994 wurde der erste Fibre-Channel-Standard verabschiedet, 1995 kamen die ersten ein Gbit/s schnellen Produkte. Mittlerweile arbeitet Fibre Channel bereits mit zwei Gbit/s, weitere Geschwindigkeitsstufen stecken in der Pipeline. Die erste Generation der Fibre-Channel-Systeme verwendete häufig eine Arbitrated-Loop-Architektur (FC-AL-Switches). Dabei wird eine einzige Leitung durch den gesamten Hub geschleift, auf die dann alle angeschlossenen Geräte, maximal dürfen es 128 sein, abwechselnd Zugriff haben. Eigentlich funktionieren FC-AL-Switches wie Hubs: Die verfügbare Gesamtbandbreite von einem beziehungsweise zwei Gbit/s des FCs wird unter allen angeschlossenen Systemen aufgeteilt - ein auf die Dauer unbefriedigender Zustand.
 
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