iPhone, Blackberry oder Android im Unternehmen

Verwalten, Sichern, Sperren: Notfallplan für verlorene Smartphones

von Bernd  Reder , 30.08.2011 (aktualisiert)
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Aufmacher
Wenn ein Smartphone mit geschäftskritischen Daten verschwindet, hilft nur noch Fernlöschen oder Sperren. Doch viele Unternehmen sind darauf nicht vorbereitet, und auch die mobilen Betriebssysteme unterstützen solche Sicherheitsoptionen nur unzureichend. Wir zeigen, welche Lösungen helfen.
Um den Schaden zu minimieren, der durch den Verlust von Mobilfunkgeräten entstehen kann, gibt es folgende Möglichkeiten:
  • Sicherheitsfunktionen nutzen, die der Hersteller bereits in das Mobiltelefon integriert hat;
  • Remote-Management-Funktionen einsetzen, die Anbieter von Online-Anwendungen wie Google (Google Apps) oder von Messaging-Produkten wie Microsoft (Exchange Server) oder BlackBerry (Blackberry Enterprise Server) in ihre Programme integriert haben;
  • Tools und Services von IT-Sicherheitsspezialisten verwenden, etwa von Absolute Software, Bak2U und IT Agents. Sie erlauben es, abhandengekommene Geräte zu lokalisieren, etwa mittels GPS, und ein Fernlöschen durchzuführen. Die Software von F-Secure, Kaspersky, McAfee, Symantec und anderen bekannten IT-Sicherheitsfirmen enthält zudem einen Virenschutz und eine Firewall. Häufig sind die Produkte der letztgenannten Anbieter Bestandteil von komplexeren Endpoint-Protection-Lösungen;
  • ein Endgerätemanagement (Mobile Device Management) implementieren, mit dem sich alle Smartphones, gegebenenfalls auch Notebooks und Tablet-Rechner, im Unternehmen verwalten lassen.
Tatsachen: Immer mehr Firmenmitarbeiter und Privatleute ersetzen ihre Handys durch Smartphones. Das bringt Risiken mit sich, etwa bei Verlust oder Diebstahl des Geräts.
Tatsachen: Immer mehr Firmenmitarbeiter und Privatleute ersetzen ihre Handys durch Smartphones. Das bringt Risiken mit sich, etwa bei Verlust oder Diebstahl des Geräts.
Tatsachen: Immer mehr Firmenmitarbeiter und Privatleute ersetzen ihre Handys durch Smartphones. Das bringt Risiken mit sich, etwa bei Verlust oder Diebstahl des Geräts.
Foto: Anthony Leopold, Fotolia.de
Gleich, für welche Lösung sich ein Anwender entscheidet. Wichtig ist laut Gert Hansen, Geschäftsführer der deutschen IT-Security-Firma Astaro, dass sie folgende Sicherheitsfunktionen unterstützt: das Fernlöschen von Daten, die Verschlüsselung der Daten auf dem Gerät, die Möglichkeit, eine Passwort-"Policy" durchzusetzen, sowie die Option, den Standort eines Smartphones zu ermitteln.
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