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Microsoft Windows Server 2008 R2

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Microsoft Windows Server 2008 R2
Microsoft Windows Server 2008 R2
Hersteller: Microsoft
Betriebssystem: Windows
Lizenzmodell: Microsoft-EULA
Plattform: x86; x64; IA-64
Sprache: multilingual
Version: NT 6.1

Dynamic Memory und RemoteFX

SP1 für Windows Server 2008 R2 und Windows 7

22.02.2011 (aktualisiert) | von Thomas Joos (Autor) 
Thomas Joos ist freiberuflicher IT-Consultant und seit 20 Jahren in der IT tätig. Er schreibt praxisnahe Fachbücher und veröffentlicht in zahlreichen IT-Publikationen wie TecChannel.de und PC Welt. Das Blog von Thomas Joos finden Sie unter thomasjoos.wordpress.com.

Dynamic Memory - SP1 - Erweiterung für Hyper-V (mit Video)

Dynamic Memory ist sicherlich die wichtigste Änderung im SP1 für Windows Server 2008 R2 und Windows 7. Diese neue Funktion ermöglicht es, dass virtuelle Computer, die nicht ihren gesamten zugewiesenen Arbeitsspeicher ausnutzen, diesen anderen virtuellen Computern zur Verfügung stellen können. Das heißt, virtuelle Computer können mit Hyper-V in Windows Server 2008 R2 und installiertem SP1 den Arbeitsspeicher teilen. Sie sehen das vor der Installation des SP1, wenn Sie die Eigenschaften einer virtuellen Maschine aufrufen und den Arbeitsspeicher konfigurieren. Hier haben Sie nur die Möglichkeit, dem virtuellen Computer eine bestimmte Kapazität Arbeitsspeicher zuzuteilen.
Nach der Installation sehen Sie die erweiterte Funktion dieses Bereiches. Sie können für virtuelle Computer jetzt einen Startwert und einen maximalen Wert für den Arbeitsspeicher zuteilen. Die Zuteilung des tatsächlichen Arbeitsspeichers steuert Hyper-V auch auf Basis der Prioritäten, die Sie den virtuellen Servern zuweisen.
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Der Webcast von Ralf M. Schnell gewährt einen tieferen Einblick in die Arbeitsweise der neuen Funktion Dynamic Memory. Dieses und weitere Videos zum Thema finden Sie bei Microsoft TechNet.
Aktualisieren Sie nach der Installation des SP1 hierfür die Integrationsdienste in den einzelnen virtuellen Servern. Nach der Anmeldung verbinden Sie über Aktionen\Installationsdatenträger für Integrationsdienste einlegen den Datenträger und installieren im Betriebssystem der Gastmaschine die Integrationsdienste. Es ist nicht erforderlich, die Gastsysteme auf SP1 aktualisieren, damit diese Dynamic Memory unterstützen, nur die Integrationsdienste müssen aktuell sein. Natürlich bietet es sich an, möglichst schnell alle Computer auf das SP1 zu aktualisieren, um eine homogene Umgebung zu erhalten, aber dies ist nicht zwingend.
Nachdem Sie den Datenträger eingelegt haben, beginnen Sie die Aktualisierung der Integrationsdienste durch den Autostart oder indem Sie die Datei setup.exe im Verzeichnis <Laufwerk>:\support\amd64 ausführen. Nach der Installation muss der Server neu gestartet werden. Anschließend rufen Sie den Gerätemanager in der virtuellen Maschine auf. Hier finden Sie den neuen Eintrag Virtueller dynamischer Arbeitsspeicher unterhalb der Systemgeräte.
Allerdings unterstützen nicht alle Gastsysteme Dynamic Memory, sondern nur Windows Server 2003, Windows Server 2003 R2, Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2 in sämtlichen Editionen sowie 32-Bit und 64-Bit. Windows XP unterstützt kein Dynamic Memory, aber dafür Windows Vista und Windows 7, ebenfalls in 32-Bit und 64-Bit. Interessant ist auch der Blogbeitrag der Hyper-V-Entwickler zum Thema Dynamic Memory.
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