x86-Programmierung und -Betriebsarten (Teil 4)

von Klaus DembowskiHans-Peter Messmer, 05.02.2004
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Aufmacher
Die sechsteilige Artikelserie behandelt die Speicheradressierung und die x86-Betriebsarten. Im vierten Teil der Serie widmen wir uns sich einer besonderen Spezialität der x86-Prozessoren - dem Protected Mode.
Der Protected Virtual Address Mode oder kurz Protected Mode wurde beginnend mit dem 80286 implementiert, um (wie der Name schon sagt) die verschiedenen Tasks unter einem Multitasking-Betriebssystem zu schützen. Zu diesem Zweck prüft die Prozessor-Hardware den Zugriff eines Programms auf Daten und Codes und vergibt Berechtigungen für einen solchen Zugriff auf insgesamt vier Schutzebenen. Damit sind Daten und Code geschützt und ein kompletter Systemabsturz des PCs ist normalerweise nicht möglich.
In der Praxis wird unter Windows der Beweis angetreten, dass dies dennoch möglich ist. Da dies unter Linux aber nicht der Fall ist, kann man sicher die Frage aufwerfen, ob sich Windows auch konsequent an die (Intel-)Vorschriften des Protected Modes hält.
Die Zugriffsprüfungen im Protected Mode dienen vor allem zur Hardwareunterstützung eines Multitasking-Betriebssystems; typische Vertreter sind OS/2, Linux und Windows NT beziehungsweise Windows 2000.
Serie: x86-Programmierung und -Betriebsarten
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Der Protected Mode
Teil 5
Paging und die MMU
Teil 6
Der Virtual-8086-Modus
Die Artikelserie basiert auf dem Kapitel 6 des "PC Hardwarebuch" von Addison-Wesley. In unserem Buch-Shop können Sie das über 1200 Seiten starke Kompendium bestellen oder als eBook downloaden.
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