x86-Programmierung und -Betriebsarten (Teil 4)

Die sechsteilige Artikelserie behandelt die Speicheradressierung und die x86-Betriebsarten. Im vierten Teil der Serie widmen wir uns sich einer besonderen Spezialität der x86-Prozessoren - dem Protected Mode.
Der Protected Virtual Address Mode oder kurz Protected Mode wurde beginnend mit dem 80286 implementiert, um (wie der Name schon sagt) die verschiedenen Tasks unter einem Multitasking-Betriebssystem zu schützen. Zu diesem Zweck prüft die Prozessor-Hardware den Zugriff eines Programms auf Daten und Codes und vergibt Berechtigungen für einen solchen Zugriff auf insgesamt vier Schutzebenen. Damit sind Daten und Code geschützt und ein kompletter Systemabsturz des PCs ist normalerweise nicht möglich.
In der Praxis wird unter Windows der Beweis angetreten, dass dies dennoch möglich ist. Da dies unter Linux aber nicht der Fall ist, kann man sicher die Frage aufwerfen, ob sich Windows auch konsequent an die (Intel-)Vorschriften des Protected Modes hält.
Die Zugriffsprüfungen im Protected Mode dienen vor allem zur Hardwareunterstützung eines Multitasking-Betriebssystems; typische Vertreter sind OS/2, Linux und Windows NT beziehungsweise Windows 2000.
Teil 1 | |
|---|---|
Teil 2 | |
Teil 3 | |
Teil 4 | Der Protected Mode |
Teil 5 | Paging und die MMU |
Teil 6 | Der Virtual-8086-Modus |
Die Artikelserie basiert auf dem Kapitel 6 des "PC Hardwarebuch" von Addison-Wesley. In unserem Buch-Shop können Sie das über 1200 Seiten starke Kompendium bestellen oder als eBook downloaden.
Auf der nächsten Seite:
Segmentselektoren, Segmentdeskriptoren und Privilegierungsstufen
Seite 1 von 31
Inhalt dieses Artikels
Das könnte Sie auch interessieren
Links zum Thema




PDF
eBook






