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AMD Opteron 6300

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AMD Opteron 6300 (Foto: AMD)
AMD Opteron 6300
Hersteller: AMD
Anzahl CPU-Kerne: 4 bis 16
Architektur: Piledriver
Grundtaktfrequenz: 1,80 GHz bis 3,50 GHz
Sockel: Sockel G34
TDP: 85 bis 140 Watt

Günstiger 16-Core-Prozessor für Server

CPU-Test - AMD Opteron 6366 HE

Christian Vilsbeck
Christian Vilsbeck ist als Redakteur bei TecChannel tätig. Der Dipl.-Ing. (FH) der Elektrotechnik, Fachrichtung Mikroelektronik, blickt auf längjährige Erfahrungen im Umgang mit Mikroprozessoren zurück. Client- und vor allem Server-CPUs zählen zu seinem Spezialgebiet. Außerdem betreut der vor seiner Fachredakteurslaufbahn als Laboringenieur tätige Experte das Themenfeld Storage und führt Tests von NAS-Systemen, SSDs und Festplatten durch. Sein Interesse widmet er zunehmend auch mobilen Themen wie Smartphones und Tablets.
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Foto: AMD
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AMD hat mit dem Opteron 6366 HE einen auf Energieeffizienz optimierten Prozessor für Server im Programm. Durch 16 Piledriver-Kerne soll die CPU zudem durch hohe Performance punkten. Mit attraktivem Preis fordert der Opteron 6366 HE Konkurrenten wie den Xeon E5-2430 heraus. Im Test überzeugt der Prozessor überwiegend.
Die aktuelle Opteron-6300-Serie ist für Server mit zwei und vier Sockeln ausgelegt. Bei der Architektur nutzt AMD seine Piledriver-Kerne, die auch in Desktop-Prozessoren wie dem FX-8350 zum Einsatz kommen. Während es für Clients maximal acht Kerne arbeiten, besitzen die Opteron-6300-CPUs bis zu 16 Cores.
Beim Test des Opteron 6380 im TecChannel-Testlabor überzeugt die 16-Core-CPU auch mit einer Performance, die genau im Bereich ähnlich teurer Xeon-E5-2600-Modelle liegt. Während der Opteron 6380 in der Preisliste mit 1088 US-Dollar aufgeführt ist, bietet AMD mit dem Opteron 6366 HE für 575 US-Dollar ebenfalls einen 16-Core-Prozessor an. Das knapp halb so teure Modell ist zudem mit nur 85 statt 115 Watt TDP spezifiziert. AMD stuft den Prozessor über das angehängte "HE" auch als "High Efficiency" ein. Demnach sollte der Opteron 6366 HE insbesondere in der Energieeffizienz punkten.
Weniger Watt bei gleicher Kernanzahl zum fast halben Preis; gespart wird bei der Taktfrequenz. Statt mit 2,5 GHz Basistakt wie beim Opteron 6380 operiert das HE-Modell mit nur 1,8 GHz. Doch meistens agieren die Kerne via Turbo CORE mit höheren Frequenzen. So können beim Opteron 6366 HE alle Kerne mit bis zu 2,3 GHz oder die Hälfte der Cores mit bis zu 3,1 GH arbeiten - solange die CPU unterhalb der spezifizierten TDP-Grenze von 85 Watt bleibt. Zum Vergleich: Beim Opteron 6380 können alle Kerne auf bis zu 2,8 GHz hochtakten. Sind nur bis zu acht Cores aktiv, dann dürfen es maximal 3,4 GHz sein.
AMD Opteron 6366 HE: Der 16-Core-Prozessor mit Piledriver-Architektur arbeitet mit 1,8 GHz Basistakt. Turbo CORE erlaubt einzelnen Kernen bis zu 3,1 GHz. Platz nimmt die CPU weiterhin im Socket G34 der Vorgänger Opteron 6100 und 6200.
AMD Opteron 6366 HE: Der 16-Core-Prozessor mit Piledriver-Architektur arbeitet mit 1,8 GHz Basistakt. Turbo CORE erlaubt einzelnen Kernen bis zu 3,1 GHz. Platz nimmt die CPU weiterhin im Socket G34 der Vorgänger Opteron 6100 und 6200.
AMD Opteron 6366 HE: Der 16-Core-Prozessor mit Piledriver-Architektur arbeitet mit 1,8 GHz Basistakt. Turbo CORE erlaubt einzelnen Kernen bis zu 3,1 GHz. Platz nimmt die CPU weiterhin im Socket G34 der Vorgänger Opteron 6100 und 6200.
Abgesehen von den Unterschieden im Preis, TDP und Taktfrequenzen unterscheidet sich der Opteron 6366 HE nicht vom 6380er. Die CPU ist aus zwei je acht Kerne fassende 32-nm-Siliziumplättchen aufgebaut, die intern via HyperTransport kommunizieren. Neben insgesamt 16 MByte L2-Cache steht dem Prozessor auch ein 16 MByte großer L3-Cache zur Verfügung. Reicht der üppige Cache zum Puffern der Workloads nicht aus, so steuert der Opteron 6366 HE über seine vier integrierten Speicher-Channel DDR3-DIMMs mit bis zu 1866 MHz an. Ausführliche Detail zur Piledriver-Architektur des Opteron 6366 HE finden Sie in unserem Artikel CPU-Test: Opteron 6380 mit 16 Kernen.
Ein Blick in die Preisliste von Intel zeigt mit dem Xeon E5-2430 für 551 US-Dollar bei 2-Sockel-Servern den Hauptkonkurrenten unseres Testmodells Opteron 6366 HE. Intels Xeon E5-2430 mit Sandy-Bridge-Architektur überzeugte im TecChannel-Test bereits mit einer sehr hohen Energieeffizienz. Der Hexa-Core-Prozessor ist mit 95 Watt TDP spezifiziert, etwas mehr als die 85 Watt des Opterons. Die Taktfrequenz liegen relativ ähnlich: 2,2 GHz Basistakt, via Turbo 2.0 können einzelne Kerne mit bis zu 2,7 GHz arbeiten. Beim Speicher steuert der Xeon E5-2430 drei DDR3-1333-Channels an. Der Datenpuffer ist auch kleiner: insgesamt 1,5 MByte L2-Cache (256 KByte pro Kern) und 15 MByte L3-Cache müssen genügen.
In vielen Serverinstallationen finden sich nicht die teuren Topmodelle, sondern die erschwinglicheren Varianten, wie der Opteron 6366 HE und Xeon E5-2430. Die Gegenüberstellung der Kontrahenten ist dabei ebenso interessant wie der Vergleich mit den teureren Top-Modellen. Insbesondere wenn viel Wert auf hohe Energieeffizienz gelegt wird, muss nicht zu den Highend-CPUs gegriffen werden.
Im TecChannel-Testlabor überprüfen wir die Leistungsfähigkeit des Opteron 6366 HE bei Integer- und Floating-Point-Anwendungen, Verschlüsselung, Rendering und Simulation. Außerdem wird die Geschwindigkeit bei Java-Applikationen ebenso untersucht wie die Energieeffizienz der Systeme. Als Vergleich zum Opteron 6366 HE dienen AMDs Vorgängermodelle der Opteron-6200-Serie sowie die Konkurrenten Xeon E5-2430, E5-2640, E5-2660 und E5-2690.
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