Tipp für Windows 7
Crash-Log unter Windows immer erzwingen
von
Moritz JägerMoritz Jäger ist freier Autor und IT-Journalist aus München. Seine Themengebiete umfassen IT-Sicherheit, Netzwerk, Windows sowie Lösungen und Tools für die mobile Arbeitswelt, etwa Push-Mail, Übertragungstechnologien, USB-Anwendungen oder Endgeräte und deren Absicherung. Unter anderem schreibt er regelmäßig für TecChannel, PC-Welt, ComputerWoche und ZDNet.de.
, 22.12.2012 (aktualisiert)
Bei einem Absturz erstellt Windows 7 eine Logdatei zur Auswertung - allerdings nur, wenn auf der C:-Festplatte mehr als 25 GByte Platz vorhanden ist. Da ist ja gerade auf mobilen Systemen keineswegs immer der Fall. In der Registry kann man dies ändern.
Lösung: Diese Beschränkung auf 25 GByte ist ärgerlich, wenn man e
iner Absturzursache auf den Grund gehen will und im Zweifel kein Speicherabbild zur Verfügung hat.

Memory Dump: Mit dem passenden Registry-Eintrag lässt sich ein Speicherabbild auch bei niedrigem Festplattenplatz erzwingen.
Dieses Verhalten beim Erstellen des Crash-Logs lässt sich über die Registry von
Windows 7 ändern, so dass immer ein Log angelegt wird, unabhängig davon, wie viel Speicher frei ist. Starten Sie den Registry-Editor, in dem Sie in der Suchbox von
Windows 7 regedit eingeben.
Die passende Einstellung findet sich unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\CrashControl.
Hier gilt es einen DWORD-Eintrag namens "AlwaysKeepMemoryDump" zu erstellen. Als Wert für diesen Eintrag setzen Sie eine "1".
Produkte: Der Tipp funktioniert mit Windows 7. (mje)