Linux am Schlüsselbund
Workshop: Ubuntu 8.04.1 bootfähig auf einen USB-Stick installieren
Erstellen und Formatieren der Dateisysteme
Der nächste Schritt formatiert die Partitionen und vergibt Namen. Bei Partition Nummer eins fällt die Wahl sehr einfach, denn wir haben es als FAT-16-System deklariert:
mkfs.vfat -F 16 -n hardy /dev/sd*1. Der * ist wiederum durch den Namen des USB-Geräts zu ersetzen. Der Parameter -n lässt einen frei gewählten Namen zu. Beachten Sie aber, dass hier das Limit des 8.3-Dateinamenformat gilt, der Name vor dem Punkt also lediglich acht Zeichen lang sein darf. Um sicherzugehen, dass die zweite Partition nicht eingebunden ist, können Sie nochmals
umount /dev/sd*2 auf der Konsole ausführen. Nun scheiden sich etwas die Geister, welches Dateisystem man hier wählen soll. Die einen sagen, dass ext2 aufgrund geringerer Schreibzugriffe die Lebenszeit des USB-Sticks verlängert. Andere behaupten, dass Schreibzugriffe in Anbetracht der neuesten Technologien zu vernachlässigen sind und empfehlen daher das „Journaling Filesystem“ ext3. In diesem Test haben wir zunächst ein ext2-System eingesetzt: mkfs.ext2 -b 4096 -L casper-rw /dev/sdc2. Belassen Sie den Namen der zweiten Partition bei casper-rw, sonst wird das USB-System diese später nicht als Systemlaufwerk benutzen. Im Test traten allerdings Probleme mit ext2fs auf. Immer wieder startete das System nicht sauber, da es Inkonsistenzen im Dateisystem gab. Erst nach der Überprüfung in einem anderen installierten Linux mittels
fsck.ext2 /dev/sd*2 wurden diese Schwierigkeiten bereinigt, und das System funktionierte wieder. Dieser Umstand war kein Einzelfall. Daher wählte TecChannel das ext3-System. Sollten Probleme auftauchen, können Sie statt mkfs.ext2 den Befehl mkfs.ext3 bei der Erstellung des Dateisystems verwenden. Wollen Sie es zunächst selbst mit ext2 ausprobieren und später auf ext3 wechseln, brauchen Sie allerdings die Partition nicht neu zu formatieren. Sie fügen einfach dem Bestehenden ein Journal hinzu:
tune2fs -j /dev/sd*2. Nun können Sie theoretisch auch die automatischen Checks abstellen: tune2fs -c 0 -i 0 /dev/sd*2. Ansonsten würde eine automatische Prüfung nach einer gewissen Mount-Anzahl oder einem bestimmten Datum ausgeführt. Dies fänden Sie mit tune2fs /dev/sd*2 heraus. Im Falle Ubuntu wäre das 30 Mounts oder 180 Tage.Inhalt dieses Artikels
Mehr zum Thema
Links zum Artikel
Meinungen zu diesem Artikel (3 von 14)
leuchtdiode
24.07.09 13:37
wiederhole ich, dass dieser ganze Aufwand vollkommen überflüssig ist.. Ich hänge im BIOS des Rechne
MrMcT
28.03.09 13:53
gerne
wiederhole ich, dass dieser ganze Aufwand vollkommen überflüssig ist.. Ich hänge im BIOS des Rechne
PANik
14.02.09 16:19
jupp.. ich glaub da hätt ich auch selbst drauf kommen können...
Hallo, danke erstmal für eure Antworten. Euer verdacht ist natürlich naheliegend, und ich depp hät










