Fibonacci im Test
PC-BSD 7: Alternative zu Linux

Beim Thema Desktop-Betriebssysteme fallen in der Regel nur die Namen Windows, Mac OS und Linux. Wir wollen Ihnen das BSD-basierte PC-BSD als nutzerfreundliche Alternative vorstellen. TecChannel hat die neueste Version – PC-BSD 7 – einem ausführlichen Test unterzogen.
BSD und seine Derivate bringt man eigentlich mit Server-Systemen in Verbindung. Doch Kris Moore, der Gründer von PC-BSD, liefert mit dem PC-BSD-Projekt einen ausgezeichneten Grund, FreeBSD auch auf dem Desktop einzusetzen. PC-BSD 7 ist numerisch gesehen ein riesiger Versionssprung gegenüber der letzten Variante 1.5. Dies lässt sich allerdings einfach erklären. Der neueste Ableger des freien Systems beruht auf FreeBSD 7, daher haben die PC-BSD-Entwickler die Versionsnummer angepasst. Als Desktop-Umgebung ist KDE 4.1 an Bord, was ebenfalls als großer Sprung angesehen werden darf. Wie üblich unterliegt das BSD-Derivat der BSD-Lizenz.
Die Entwickler lassen selbstbewusst verlauten, dass PC-BSD Stabilität und Sicherheit auf den Desktop bringt, das nur ein BSD-System garantieren kann. Man habe mehr Zeit für die eigentliche Arbeit, da man sich weniger mit Viren und Spyware rumplagen müsse. Nur wenige Klicks trennen den Anwender zwischen Installationsbeginn und einem fertigen Desktop-Betriebssystem. Schmerzfrei und einfach gestalte sich auch die Installation weiterer Software dank den bereitgestellten PBIs-Programmpaketen, die alle notwendigen Bibliotheken bereits mitbringen. Der Einsatz von KDE 4.1.1 soll Benutzern eine vertraute Umgebung bieten. Erwähnenswert ist ebenfalls die experimentelle Unterstützung des von SUN Microsystems entwickelten Dateisystems ZFS. TecChannel zeigt in diesem Test, ob die Entwickler den Versprechungen gerecht werden können.
Vorbereitung und Installation des Betriebssystems
PC-BSD 7 lässt sich im Download-Bereich der Projektseite kostenlos herunterladen. Das Betriebssystem können Sie entweder als CD-Abbilder oder als DVD-Image beziehen. Das DVD-Abbild enthält, was optional auf drei CDs verteilt ist. Dazu gehört Mehrsprachenunterstützung und optionale Software-Komponenten. Das Betriebssystem ist erhältlich für die Architektur x86 und AMD 64. Des Weiteren gibt es ein Abbild, mit dem Sie das OS von USB installieren können. Für Neugierige stellen die Entwickler ebenfalls ein VMWare-Image bereit. Ebenso gibt es eine „Boot-Only“-CD und eine -USB-Version. Damit können Sie PC-BSD komplett über das Netzwerk installieren.
Den Release-Notizen ist zu entnehmen, dass die Mindestanforderungen ein Pentium-II-Prozessor, 256 MByte Arbeitsspeicher und 6 GByte freier Festplattenplatz sind. Empfohlen sind allerdings ein Pentium 4 oder höher, 512 MByte RAM, 12 GByte Festplattenplatz und eine 3D-beschleunigte Grafikkarte von NVIDIA oder Intel. Dem Changelog kann man entnehmen, dass auch die Unterstützung für ATI-Karten besser ist und die Einrichtung einfacher sein soll.
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Meinungen zu diesem Artikel (3 von 6)
lme
28.11.08 21:23
@bernieM: Du hast recht - das ist aber ein Verschreiber. Soll natürlich heissen "FreeBSD-Kompat
Jürgen Donauer
28.11.08 09:06
@bernieM: Du hast recht - das ist aber ein Verschreiber. Soll natürlich heissen "FreeBSD-K
bernieM
28.11.08 01:29
Netter Artikel. Aber auch Schnitzer drin. Zum einen bieten die FreeBSD Ports nicht "hunderte&qu
















