Networked Computing: Grundlagen und Anwendungen
Peer-to-Peer-Netzwerke
Seit Napster und Co. sind Peer-to-Peer-Netzwerke hinlänglich bekannt. Hinter dem Schlagwort Peer-to-Peer verbirgt sich aber mehr als nur die beliebten, aber zwielichtigen Filesharing-Systeme - nämlich Netzwerke, die auf den Prinzipien Dezentralität und Selbstorganisation aufbauen.
Peer-to-Peer-Netzwerke kommen grundsätzlich ohne zentrale Kontrollinstanz kommen aus – was sie von den anderen Verbundrechenarten grundlegend unterscheidet. Sie bestehen aus einem Netz gleichberechtigter Rechner, bei denen jeder Knoten gleichzeitig die Client- und Server-Rolle inne hat. Die Kommunikation erfolgt ohne Umwege direkt miteinander.
Allerdings können P2P-Netze auch in hybrider Form existieren, bei denen die Teilnehmer mit einem zentralen Server kommunizieren. Diese zentral organisierten Systeme beinhalten entweder einen Discovery-Server, der beim Auffinden weiterer Peers hilft, oder aus einem Discovery- und Look-up-Server. Letzterer hält dabei eine Liste von Dateien im Netz vor, so dass das Suchen und Beziehen von Daten im Netz beschleunigt wird.
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