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TightVNC
TightVNC
Hersteller: Constantin Kaplinsky
Betriebssystem: Windows
Desktop Optionen: Vollbildschirm; Auf Bildschirmgröße skalieren; freies Skalieren; Seitenverhältnis beibehalten
Eingabehandling: Alle Eingaben erlaubt; alle Eingaben abgeschaltet; frei konfigurierbar
Funktionalität: Remote Contol; Chat; Dateitransfer; Deployment Tool

Gratis-Tool für Remote-Control

TightVNC - Computer plattformübergreifend fernsteuern

07.02.2013 (aktualisiert) | von Thomas Rieske (Autor) 
Thomas Rieske arbeitet seit Oktober 2002 als freiberuflicher IT-Fachjournalist und Autor. Zu den Themenschwerpunkten des Diplom-Übersetzers zählen unter anderem Computersicherheit, Office-Anwendungen und Telekommunikation.
Foto: TightVNC
Foto: TightVNC
TightVNC ist eine Client-Server-Software, mit der man auf andere Rechner remote zugreifen kann. Das kostenlos verfügbare Tool ist kompatibel zu anderen VNC-Lösungen und beherrscht die Übertragung von Dateien. Dank Grafikkomprimierung eignet sich TightVNC auch für langsame Verbindungen.
Funktionalität: Die Remote-Control-Software TightVNC besteht aus zwei Komponenten: dem Server und einem Client, dem sogenannten Viewer. Mit Letzterem verbindet sich der Administrator mit dem Rechner, auf dem der Server läuft, und kann den Desktop beobachten und per Maus und Tastatur fernsteuern. Es ist ebenfalls möglich, dass der Server die Kommunikation als Reverse Connection initiiert. Der Zugriff erfolgt passwortgeschützt, doch während das Kennwort verschlüsselt übertragen wird, gilt das für den übrigen Traffic nicht. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt es sich daher, TightVNC nur mit zusätzlichen Maßnahmen, etwa einem SSH-Server und SSH-Tunneling, über das Internet zu verwenden. Erst in künftigen Versionen plant der Hersteller, das Tool entsprechend nachzurüsten.
Das Open-Source-Tool unterstützt Windows ab Version 2000 inklusive Windows 8. TightVNC gibt in einer nativen 32- und 64-Bit-Variante. Für ältere Windows-Fassungen wie NT sowie Unix und Linux steht TightVNC 1.3.10 bereit. Der Viewer ist nicht nur als Windows-Programm, sondern zusätzlich als Java-Anwendung erhältlich und arbeitet mit jeder VNC-kompatiblen Server-Software zusammen, etwa Standard-VNC, UltraVNC oder Apple Remote Desktop. Auf diese Weise lässt sich eine plattformübergreifende Fernsteuerung realisieren.
Neben der reinen Fernsteuerung beherrscht TightVNC auch den Dateitransfer. Darüber hinaus zeichnet sich das Tool durch eine Komprimierungsfunktion für Grafikinformationen aus. Dadurch fällt die übertragene Datenmenge geringer aus, sodass sich die Software insbesondere für langsame Leitungen eignet.
Zusatzaufgaben: Damit die Windows-Firewall die Verbindung zwischen Server und Viewer nicht behindert, empfiehlt es sich, die vorgeschlagene Ausnahmeregel zu übernehmen.
Zusatzaufgaben: Damit die Windows-Firewall die Verbindung zwischen Server und Viewer nicht behindert, empfiehlt es sich, die vorgeschlagene Ausnahmeregel zu übernehmen.
Zusatzaufgaben: Damit die Windows-Firewall die Verbindung zwischen Server und Viewer nicht behindert, empfiehlt es sich, die vorgeschlagene Ausnahmeregel zu übernehmen.
Installation: Der Hersteller bietet getrennt für 32- und 64-bittige Windows-Versionen eine 1,7 MByte beziehungsweise 1,9 MByte große MSI-Datei an. Sie enthält einen Assistenten, der den Benutzer durch das Setup begleitet. Die Komponente TightVNC Viewer ist zusätzlich als Java-Programm verfügbar. Wer diesen Client verwenden möchte, muss lediglich das ZIP-Archiv (647 KByte) entpacken und die JAR-Datei ausführen.
Bedienung: Die Handhabung des Tools gestaltet sich recht einfach. Der Server wird standardmäßig als Windows-Dienst ausgeführt und macht sich nur durch ein Icon im Systray bemerkbar. Mit einem Rechtsklick lässt sich das Kontextmenü aufrufen, um die Einstellungen für diese Komponente festzulegen.
Der Viewer lässt sich über das Startmenü von Windows ausführen, eine Verknüpfung auf dem Desktop legt die Installationsroutine nicht an. Im Verbindungsfenster trägt der Benutzer im Feld Remote Host die IP-Adresse oder den Hostnamen eines entfernen Rechners ein. Das Tool merkt sich standardmäßig die letzten 32 Verbindungen, die sich alternativ im Pulldown-Menü auswählen lassen. Anschließend verbindet man sich mit dem Server, indem man auf die Schaltfläche Connect klickt. Auch ein Browser lässt sich als Viewer nutzen, da der TightVNC-Server einen kleinen Webserver enthält. Dieser wartet auf Port 5800 auf eingehende HTTP-Anfragen. Stellt man eine Verbindung auf diesem Weg her, wird automatisch die Java-Version des Viewers heruntergeladen und als Applet im Browser gestartet.
Fazit: TightVNC ist eine kostenlose und zu anderen gängigen VNC-Umsetzungen kompatible Lösung, um Computer fernzusteuern. Das Open-Source-Tool reduziert dank Grafikkompression die übertragene Datenmenge und ist zudem durch den Java-Viewer plattformunabhängig einsetzbar. Dadurch können sich gerade in größeren IT-Umgebungen Administratoren und Supportmitarbeiter viel Zeit sparen. Größtes Manko ist die noch fehlende Verschlüsselung. (cvi)
TightVNC
Version:
2.6.4
Hersteller:
Download Link:
Sprache:
Englisch
Preis:
kostenlos (Open Source)
System:
Windows 2000 / Windows XP / Windows Vista / Windows 7 / Windows 8. Außerdem ist die Viewer-Komponente in einer plattformübergreifenden Java-Version verfügbar.
Alternativen:
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