Remote-Festplatte für Windows
Netdrive: FTP und WebDAV als Laufwerk einbinden
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Albert LauchnerAlbert Lauchner ist seit November 1999 stellv. Chefredakteur bei TecChannel. Er ist für redaktionelle Qualität, den Auftritt von TecChannel und das Redaktionssystem verantwortlich. Zuvor arbeitete der Diplom-Physiker neun Jahre beim Computermagazin Chip als Leiter des Testlabors und der Hardware.
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Christian VilsbeckChristian Vilsbeck ist als Hardware-Redakteur bei TecChannel tätig. Der Dipl.-Ing. (FH) der Elektrotechnik, Fachrichtung Mikroelektronik, blickt auf längjährige Erfahrungen im Umgang mit Mikroprozessoren zurück. Außerdem betreut der vor seiner Fachredakteurslaufbahn als Laboringenieur tätige Experte das Themenfeld Storage und führt Tests von Festplatten und NAS-Systemen durch.
, 05.02.2012 (aktualisiert)
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Will man von verschieden Rechnern aus auf ein Dokument zugreifen, bietet sich ein Webspeicher oder ein FTP-Server an. Mit NetDrive binden Sie diesen Remote-Speicher bequem wie ein lokales Laufwerk in Windows ein.
Funktionalität: Wer ständig zwischen
Notebook, heimischem
Desktop-PC und der Arbeit pendelt, kennt das Problem: Einige Dateien hätte man gerne auf allen Rechner stets auf dem gleichen Stand. Ein Beispiel mag die Datenbank eines Passwortmanagers sein. Ändert man ein darin abgelegtes Passwort von einem Rechner aus, sollten auch die anderen Systeme auf den aktuellen Stand zugreifen können. Hier bietet sich ein gemeinsamer Online-Speicher im Web an.
Windows kann FTP- und WebDAV-Speicher direkt verwalten. Wenn man ein Online-Speichermedium aber wie ein lokales Laufwerk über einen Laufwerksbuchstaben ansprechen will oder muss, scheitern die Bordmittel. NetDrive rüste diese fehlende Funktion nach.
Installation: Die Installation des 8,5 MByte großen Downloads ist zunächst selbsterklärend und mit wenigen Klicks erledigt. Es arbeitet unter 32- und 64-Bit-Versionen. Nach dem Start legt man am besten eine neue Site namens "Privat" an. Darunter kann man dann seine eigenen Verbindungen abspeichern. Zur Installation genügt es, die FTP-Verbindungsdaten anzugeben und den Laufwerksbuchstaben zu wählen, auf den der Remote-Speicher gemappt wird. Als Optionen stehen noch der automatische Login beim
Windows-Start oder beim manuellen Programmstart zur Verfügung.

Remote Laufwerk: NetDrive bindet Online-Speicher als gemapptes Laufwerk ein.
Bedienung: Mit dem nächsten Programmstart bindet NetDrive das Remote-Laufwerk wie ein "normales" lokales Laufwerk unter dem gewählten Laufwerksbuchstaben ein. Selbst von einer DOS-Box heraus hat man darauf Zugriff. Je nach Internetverbindung bemerkt man lediglich einen Geschwindigkeitsunterschied beim Speichern oder Öffnen von Dateien. Ein Monitor-Fenster zeigt optional alle Dateibewegungen in einem Log an. Netdrive bietet bei neuen Versionen ein automatisches Update an, welches seit der Version 1.3 keinen Reboot mehr benötigt.
Fazit: Wer sich schon einmal mit WebDAV oder der Dateisynchronisation über FTP herumgeärgert hat, sollte dem Remote-Speichermanager NetDrive eine Chance geben. (cvi)
NetDrive | Version: | 1.3.2 |
| Hersteller: | |
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| Sprache: | englisch |
| Preis: | Kostenlos bei nichtkommerziellem Einsatz, 29 US-Dollar für Einzelplatz |
| System: | |
| Alternativen: | Wer kein Mapping auf einen Laufwerksbuchstaben benötigt, kann zu normalen Synchronisationstools wie Dropbox oder zu WebDAV-Clients greifen. |
Immer wird von FTP gesprochen - auch in diesem Artikel. Und dann im Zusammenhang mit Passwortspeiche
Netdrive: FTP und WebDAV als Laufwerk einbinden Ich nutze alternativ TeamDrive als WebDAV Client. Damit kann ich komfortabel auf verschiedene WebDAV