Abzählen reicht nicht
Web-Switches verteilen die Last der Kundenaufträge einer E-Commerce-Site auf mehrere Server. Gute Geräte haben nicht nur ausgeklügelte Load-Balancing-Mechanismen, sondern sind auch mehrfach gegen Ausfälle geschützt.
Von: Michael Geigenscheder
Die erste Generation von Web-Switches arbeitete mit einfachen Algorithmen, die den Zugriff auf mehrere Web-Server beschleunigen sollten. Heute gibt es die Lastenverteiler in mehreren Varianten, die bei ihrer Arbeit nicht nur den HTTP-Header, sondern auch Angaben zu verschiedenen Anwendungen berücksichtigen.
Der Einsatz einzelner Web-Server ist unüblich. Denn Imageverluste und finanzielle Einbußen infolge von Serviceunterbrechungen für die Wartung und das Einspielen von Upgrades kann sich heutzutage niemand mehr leisten. Managt ein Web-Server keine plötzlichen Lastspitzen, verliert eine E-Commerce-Site ihre Kunden schnell an die Konkurrenz.
Um dies zu vermeiden, fassen Content-Anbieter im ersten Schritt ihre Web-Server in Serverfarmen zusammen. In einem "Redundant Array of Internet Servers" (RAIS) speichern mehrere Plattformen dieselben Inhalte, sodass beim Ausfall eines Rechners alle Web-Seiten abrufbar bleiben. Aufgabe der Web-Switches ist es, die eingehenden Anfragen auf die einzelnen Geräte zu verteilen.
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