LAN- und WAN-Technologie
Das müssen Sie bei der Migration auf IPv6 beachten

IPv6 ist mittlerweile als Standardprotokoll in aktuellen Betriebssystemen integriert. Es bietet gegenüber IPv4 mehr IP-Adressen und eine verbesserte Dienstgüte (Quality of Service). Wir zeigen Ihnen, auf was Sie beim Wechsel auf IPv6 zwingend achten müssen.
Laut aktuellen Statistiken werden die IPv4-Adressräume bis Ende 2011 vergeben sein. Der Nachfolger IPv6 steht in den Startlöchern und ist in vielen Betriebssystemen und Geräten bereits als Standard integriert. Jetzt müssen also nur noch die IT-Verantwortlichen in den Unternehmen IPv6 in ihre IT-Infrastruktur einbinden. Aus diesem Dilemma gibt es auch keinen Ausweg, denn für die Unternehmen ist es essentiell, dass sie auf eine nahezu unbegrenzte Anzahl an IP-Adressen zurückgreifen können.
Ein zentrales Problem beim Umstieg von IPv4 auf IPv6 ist die Frage, wie man die Änderungen in der IT-Infrastruktur möglichst reibungslos und behutsam durchführt, ohne dass das Firmennetzwerk kollabiert. Schon auf Grund der Dimensionen des Internets ist ein Sofort-Umstieg nicht möglich. Aus diesem Grund wurde in RFC 1933 ein Mechanismus definiert, der für den "sanften" Protokollumstieg sorgt. Dieser definiert eine Interoperabilität zwischen IPv4- und IPv6-Hosts. Demnach müssen Geräte, die das neue Protokoll verwenden, auch weiterhin über IPv4 kommunizieren können. Das bedeutet, dass IPv6-Systeme einen Dual-Stack verwenden, der sowohl IPv4, als auch IPv6 versteht.
Was bei der IPv6-Einführung im eigenen Unternehmensnetz sonst noch zu berücksichtigen ist und wie sich die Umrüstung auf die IT-Infrastruktur auswirkt, erläutert unser Beitrag.
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