Vaterschaftstest bei Viren - die Genotyp-Technologie

Viele Würmer und Viren sind miteinander verwandt. Diese familiären Beziehungen aufzuklären verspricht Sophos mit dem eigens entwickelten Vaterschaftstest für Viren: die Sophos-Genotyp-Technologie.

Cyberkriminelle verbreiten in immer kürzeren Abständen Viren, Würmer und Spyware, um Unternehmen und PC-Anwender zu attackieren. Viele davon haben es dabei auf vertrauliche Daten von Unternehmen, Organisationen und Behörden abgesehen, wie die jüngste Spionageattacke chinesischer Hacker gegen die deutsche Bundesregierung zeigt.

Camouflage: Getarnt als überhöhte Rechnung der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) verbreitet sich der Trojaner Troj/DwnLdr-FYH besonders stark im deutschsprachigen Raum. (Quelle: Sophos)
Camouflage: Getarnt als überhöhte Rechnung der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) verbreitet sich der Trojaner Troj/DwnLdr-FYH besonders stark im deutschsprachigen Raum. (Quelle: Sophos)

Vielfach bringen Cyberkriminelle innerhalb kürzester Zeit Hunderte Varianten ein und desselben Schadprogramms in Umlauf. Ihr Ziel ist es, so Antiviren- und Antispam-Programme zu umgehen, die nur bereits bekannte Viren und Spam erkennen. Um sich vor solchen Angriffen zu schützen, bedarf es präventiver Gegenmaßnahmen.

Sophos hat hierfür die so genannte "Genotyp"-Technologie entwickelt, die bereits in Produkten des Antivirenherstellers enthalten ist. Mit Hilfe dieser Technologie soll es möglich sein, neue Varianten bereits bekannter Schädlingsfamilien und Spam-Kampagnen zu erkennen und zu blocken, noch bevor die dazu passenden Updates überhaupt entwickelt wurden.