Test: RADEON X800 XT/PRO vs. GF 6800 Ultra Extreme

ATI versucht mit der neuen X800 XT Platinum Edition (Codename R420), NVIDIAs drei Wochen altes Flaggschiff GeForce 6800 Ultra auszustechen. Doch überraschend zaubert NVIDIA eine noch schnellere Extreme-Version aus dem Hut.

Kurz vor der offiziellen Vorstellung des neuen ATI-Flaggschiffes X800 XT Platinum Edition und des leistungsschwächeren X800 PRO zauberte NVIDIA überraschend ein neues Top-Modell aus dem Hut - den GeForce 6800 Ultra Extreme. Dieser arbeitet mit einem um 50 MHz höheren Core-Takt von 450 MHz, der Rest ist identisch mit dem drei Wochen alten Vorgänger GeForce 6800 Ultra.

 Referenzkarte: ATI bleibt mit dem RADEON X800 XT Platinum seiner Design-Linie treu. Es hält an herkömmlicher Größe des PCB-Layouts fest. Die Karte begnügt sich mit einer leisen Ein-Slot-Kühlung und einem externen Stromstecker.
Referenzkarte: ATI bleibt mit dem RADEON X800 XT Platinum seiner Design-Linie treu. Es hält an herkömmlicher Größe des PCB-Layouts fest. Die Karte begnügt sich mit einer leisen Ein-Slot-Kühlung und einem externen Stromstecker.

ATIs Referenzkarte mit dem neuen Grafikchip X800 XT Platinum Edition arbeitet wie die NVIDIA-Produkte im AGP-8x-Slot und besitzt 256 MByte GDDR3-Speicher. Erfreulich für OEMs ist die geringe Größe des PCB-Layouts im Vergleich zu den GeForce-6800-Modellen. Zusätzlich erleichtern das relativ geringe Gewicht der ATI-Karte von 330 Gramm und das flüsterleise Kühlsystem in "Ein-Slot-Technik" die Integration der Karte in PCs.

 Preiswerte X800-Variante: Zum Topmodell RADEON X800 Platinum gesellt sich die kostengünstige X800-PRO-Version. Dieser Grafikchip arbeitet mit 12 statt 16 Pixel-Pipelines und geringerem Core- und Speichertakt.
Preiswerte X800-Variante: Zum Topmodell RADEON X800 Platinum gesellt sich die kostengünstige X800-PRO-Version. Dieser Grafikchip arbeitet mit 12 statt 16 Pixel-Pipelines und geringerem Core- und Speichertakt.

Der X800-XT-Platinum-Edition-Testkandidat bietet einen DVI-I- und einen VGA-Anschluss sowie eine Kombi-Video-Schnittstelle. Darüber hinaus besitzt die Karte nur einen externen Stromversorgungsstecker. Die Messungen an diesem Stecker ergeben eine elektrische Leistungsaufnahme von etwa 57 Watt. Geht man davon aus, dass über den AGP-Slot auch noch die vorgeschriebenen 25 Watt Leistung benötigt werden, erreicht die Grafikkarte eine Leistungsaufnahme von nahezu 82 Watt. Im Vergleich dazu benötigt die GeForce 6800 Ultra zirka 100 Watt und die GerForce 6800 Ultra Extreme etwa 110 Watt. Messungen von ATI beziffern die maximale Leistungsaufnahme mit 76 Watt. Ein spezielles leistungsstarkes Netzteil empfiehlt der Grafikchip-Hersteller daher nicht explizit.

Im Folgenden erfahren Sie, mit welchen technischen Details ATIs neue GPU-Generation ausgestattet ist und was sie in punkto Performance gegen die "neue" NVIDIA-Konkurrenz bringt.