Tablet PCs in Massen - aber nicht in Serie

Der Tablet PC ist in fünf Jahren die beliebteste PC-Form, glaubt Bill Gates. Die Hersteller vertrauen Microsoft und präsentieren bei der Comdex eine ganze Palette von Prototypen mit Windows XP Professional.

Der Software-Gigant hat Windows XP Professional für den Tablet PC angepasst. Kernstücke sind dabei die Technologie für die Stifteingabe und eine ausgefeilte Handschriftenerkennung. Das Notizbuch Journal kommt als Applikation mit. Wenn die ersten Tablet PCs Mitte bis Ende 2002 auf den Markt kommen, will Microsoft mit Office XP eine weitaus mächtigere Anwendung als Add-on für die Geräte fertig haben.

Vorreiter: Die erste speziell für den Tablet PC geschriebene Anwendung ist das Journal. Das Notizbuch nimmt Stifteingaben entgegen.
Vorreiter: Die erste speziell für den Tablet PC geschriebene Anwendung ist das Journal. Das Notizbuch nimmt Stifteingaben entgegen.

Fertig ist derzeit aber nur die Journal-Anwendung. Mit dem multimedialen Notizbuch lassen sich handschriftliche Einträge editieren, durchsuchen und in Text umwandeln. Die Notizen können aus dem Programm heraus ganz im Sinne des Erfinders mit dem Microsoft Messenger verschickt werden.

Fest im Griff: Die Hersteller, hier Compaq mit seiner Lösung, geben ihre Tablet PCs nicht aus der Hand.
Fest im Griff: Die Hersteller, hier Compaq mit seiner Lösung, geben ihre Tablet PCs nicht aus der Hand.

Ein Training für die Handschriftenerkennung ist laut Microsoft nicht nötig. Bei den vorgefertigten Demonstrationen klappte die Umwandlung zumindest tadellos. Wie es mit eigenen handschriftlichen Notizen aussieht, ist schwer zu sagen, da weder die Hersteller noch Microsoft einen Tablet PC aus der Hand geben.