Smart-Tag-Programmierung

Eine der auffälligsten Neuerungen, die Microsoft mit Office XP eingeführt hat, sind die Smart Tags. Mit dem richtigen Know-how lassen sich diese intelligenten Helfer an eigene Bedürfnisse anpassen.

Microsoft verspricht ein besseres und produktiveres Arbeiten mit Smart Tags. Sie ermöglichen die Verknüpfung zu unterschiedlichen Informationsquellen, etwa anderen Office-Applikationen oder Internet-Inhalten. Smart Tags werkeln in Word, Excel und eingeschränkt auch in Outlook und Powerpoint. Nützlich sind sie etwa bei Autokorrekturen oder Formatzuweisungen. So gibt es durchaus gute Gründe, nach einem Punkt klein weiterzuschreiben - beispielsweise bei Abkürzungen. Da Word einen Punkt aber in der Regel als Signal für das Satzende interpretiert, erzwingt es im Anschluss an das Satzzeichen einen Großbuchstaben. Diese eigenmächtigen Eingriffe lassen sich nun mit Hilfe von Smart Tags unterbinden.

Korrektur der Autokorrektur: Eigenmächtige Automatikfunktionen bekommt man mit Smart Tags besser in den Griff.
Korrektur der Autokorrektur: Eigenmächtige Automatikfunktionen bekommt man mit Smart Tags besser in den Griff.

Aber Smart Tags können mehr. Anhand einer mitgeführten Wortliste versehen sie bestimmte Inhalte eines Dokuments mit einem Kurzmenü. Wird etwa ein in Word eingegebener Personenname als bekannt identifiziert, lässt er sich mit wenigen Mausklicks zu den Outlook-Kontakten hinzufügen. Das Versenden einer E-Mail ist auf die gleiche Weise möglich.

Wer sich mit den in Office XP enthaltenen Smart Tags nicht zufrieden gibt, kann auch Lösungen erstellen, die an die eigenen Bedürfnisse angepasst sind. Wir zeigen, welche Hilfsmittel Microsoft zur Verfügung stellt und welche Aufgaben sich damit bewältigen lassen. (tri)