Skalierbar und ausfallsicher

Dank des selbst entwickelten Skinny-Protokolls bietet die Voice-over-IP-Anlage von Cisco Systems zahlreiche Funktionen, die unter dem H.323-Standard nicht verfügbar sind. Der Cluster-Support macht das System auch für größere Umgebungen interessant.

Von: Carsten Rossenhövel, Christoph Lange

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Ausgehend von der weltweit führenden Position auf dem Router-Markt, hat Cisco sich schon früh der Sprachübertragung in IP-Netzen gewidmet. So hat der amerikanische Hersteller seine Voice-over-IP-Lösung (VoIP) bereits vor einiger Zeit auf den Markt gebracht. Mittlerweile existiert unter dem Namen "Cisco AVVID" (Architecture for Voice, Video and Integrated Data) eine Familie eigener Produkte. Dazu zählen drei Hardwaretelefone, Softphones, Call-Manager, Router/Switch-Einschubkarten mit ISDN- und analogen Ports sowie diverse Softwareprodukte. Zusatzprodukte wie ein Konferenzmanager werden in Zusammenarbeit mit anderen Herstellern angeboten.

Für den Test im NetworkWorld-Partner-Lab EANTC wählten wir eine VoIP-Anlage von Cisco aus, die sich aus folgenden Komponenten zusammensetzt:

- "IP Phone 7960" - das Top-Modell der Cisco-Hardwaretelefone,

- "Cisco Softphone" - VoIP-Softwaretelefon für Microsoft Windows,

- Call-Manager "MCS 7825-800" - ein Gerät für die Verbindungssteuerung zwischen Telefonen und Gateways.

- "Cisco 2620" - Gateway-Router für die Verbindung in die ISDN-Welt.