Palm bringt zwei neue PDAs

Der angeschlagene PDA-Marktführer Palm hat seine Produktpalette um zwei neue Geräte erweitert. Der High-End-PDA m515 löst das bisherige Flaggschiff m505 ab; der m130 ergänzt die m100-Serie für Einsteiger. Als Betriebssystem ist auf beiden Geräten Palm OS 4.1 installiert.

In seiner Ausstattung entspricht der Palm m515 mit Ausnahme des auf 16 MByte verdoppelten RAM-Speichers dem Vorgänger m505. Das Gerät besitzt eine 33-MHz-Dragonball-CPU, einen Erweiterungsslot für SD-Karten, einen Lithium-Polymer-Akku sowie ein selbstreflektierendes Farb-Display, das bei einer Auflösung von 160 x 160 Pixel bis zu 65.536 Farben darstellt (16 Bit Farbtiefe).

Verbesserte Version: Der Palm m515 löst das bisherige Flaggschiff m505 ab. Er besitzt ein helleres Display und einen auf 16 MByte verdoppelten RAM-Speicher.

Bei unserem Test erwies sich das Display des "alten" m505 als Schwachpunkt des Geräts. Er wirkt bei normaler Bürobeleuchtung ziemlich trübe. Auch die optionale Beleuchtung gleicht diesen Mangel nicht aus, da das Display stark spiegelt und sich die Helligkeit nicht extra regeln lässt. Beim m515 hat Palm nachgebessert und einen Helligkeitsregler eingebaut.

Wie ein Sprecher des Unternehmens gegenüber tecCHANNEL sagte, soll das Display des neuen Flaggschiffs fast doppelt so hell leuchten wie beim m505. Wir werden dies nachprüfen, sobald uns ein Testgerät zur Verfügung steht. Als Software liefert Palm einen E-Mail-Client, SMS-, WAP- und Web-Clipping-Tools sowie "MGI Photosuite" und "Documents to Go" mit. Der m515 ist ab sofort erhältlich und kostet 530 Euro. Die Produktion des m505 stellt Palm ein.

Das zweite neue Produkt ist der Einsteiger-PDA m130, dessen Display wie bei den anderen Geräten der m100-Serie um etwa 25 Prozent kleiner ist als gewohnt. Im Unterschied zum Vorgänger m125 besitzt der m130 ein Farb-Display, das bis zu 65.536 Farben darstellen kann. Neu ist auch der Lithium-Polymer-Akku. Der m100 und der m125 beziehen ihren Strom noch aus zwei AAA-Batterien.

Günstiger Farb-PDA für Einsteiger: Der Palm m130 kostet nur 375 Euro.

Die übrige Ausstattung ist identisch. Der Palm m130 kommt mit einer 33-MHz-Dragonball-CPU und 8 MByte RAM. Das Betriebssystem Palm OS 4.1 ist wie bei der m100-Serie nicht in einem Flash-ROM abgelegt - es lässt sich daher nicht upgraden. Die Software-Ausstattung ist mit der des m515 identisch. Mit einem Preis von 375 Euro ist der Palm m130 der günstigste Farb-PDA auf dem Markt.

Einen Test von Palm-OS-PDAs finden Sie hier. Weitere Informationen rund um PDAs bietet die Rubrik Mobiles. (jma)