Next Generation: AMD stellt neue Opterons vor

AMD stellt mit den Opteron-Serien 1000, 2000 und 8000 seine neue Generation von Server-/Workstation-CPUs vor. Die Dual-Core-Prozessoren für den neuen Socket F sowie den Socket AM2 arbeiten mit DDR2-Speicher und höherer Taktfrequenz.

Die bisherigen Opteron-Prozessoren von AMD gibt es für den Socket 939 sowie Socket 940. Beim Speicher steuern diese AMD64-CPUs jeweils DDR400-SDRAM an – die 940er Modelle benötigten dabei gepufferte Module. Bei der neuen Opteron-Generation wechselt AMD auf DDR2-Speicher. Gleichzeitig führt der Hersteller mit dem Socket F einen neuen Steckplatz ein.

Vorderseite: Links im Bild sehen Sie den neuen Opteron für den Socket F. Daneben befindet sich der Opteron für den Socket 940.
Vorderseite: Links im Bild sehen Sie den neuen Opteron für den Socket F. Daneben befindet sich der Opteron für den Socket 940.

Der neue Socket F ist eine LGA-Ausführung ähnlich Intels LGA775-Steckplatz. Der AMD-Sockel verwendet allerdings 1207 Pins. Damit wird der Prozessor fit gemacht für die Ansteuerung des DDR2-Speichers. Außerdem dient der Socket F den im Laufe des Jahres 2007 erwarteten Quad-Core-Modellen als Steckplatz. Für die Quad-Core-CPUs wird laut AMD für den Betrieb auf vorhandenen Socket-F-Plattformen nur ein BIOS-Update benötigt.

Rückseite: Der Socket-F-Opteron (links) setzt auf die Pin-lose Land Grid Array (LGA) Technologie. Dieses Verfahren verwendet Intel schon länger bei seinen CPUs. Rechts im Bild sehen Sie wieder einen herkömmlichen Socket-940-Opteron.
Rückseite: Der Socket-F-Opteron (links) setzt auf die Pin-lose Land Grid Array (LGA) Technologie. Dieses Verfahren verwendet Intel schon länger bei seinen CPUs. Rechts im Bild sehen Sie wieder einen herkömmlichen Socket-940-Opteron.

Der Socket-F-Opteron benötigt wie die bisherigen Socket-940-Modelle weiterhin gepufferte Speichermodule. Die maximale Speichergeschwindigkeit beträgt 667 MHz (per DDR). Am Dual-Channel-Konzept hält AMD bei den Socket-F-Opterons weiterhin fest.