LinuxWorld: Linux-PDA für 499 Mark

Agenda Computing hat auf der LinuxWorld den VR3+, einen Handheld im Palm-Format unter Linux VR vorgestellt. Die Einstiegspreise des 115 Gramm leichten Geräts beginnen bei 399 Mark.

Das Display des VR3+ bietet 160x240 Pixel und kann 16 Graustufen darstellen. Wie bei Geräten mit dem PalmOS sind Anwendungen mit einem Stift über den Touchscreen zu bedienen. Die Handschrifterkennung erfolgt beim VR3+ im Gegensatz zu Palm oder Handspring über das gesamte Display. Das Herz ist eine 32-Bit-CPU mit 66 MHz von MIPS, der Speicher setzt sich aus 8 MByte RAM und 4 MByte Flash-Memory zusammen.

Daneben bietet der VR3+ einen Audio-Ein/Ausgang, eine eingebaute Mikrofon- und Telefon-Buchse, einen optischen und einen akustischen Alarm, sieben Tasten für die Hauptfunktionen und ebenso viele berührungsaktive Schnellstart-Piktogramme.

Die Datensynchronisation mit einem Linux- beziehungsweise Windows-PC oder einem Mac geschieht über eine Dockingstation, die an die serielle Schnittstelle oder an den USB angeschlossen werden kann. Laut Aussage auf der Messe ist diese Dockingstation im Lieferumfang enthalten. Unter Windows unterstützt das Gerät für die Synchronisation derzeit MS-Outlook, Lotus Notes soll im Frühjahr folgen. Über die IrDA -Schnittstelle sind beispielsweise digitale Visitenkarten auch mit Vertretern der Palm-Fraktion austauschbar. Ein optional erhältliches 56K-Modem wird wie das Craddle von unten auf den PDA gesteckt.

Nur über das Internet zu bestellen: der Linux-PDA VR3+ von Aganda Computing.

Der Vertrieb erfolgt ausschließlich über das Internet. Unter agendacomputing.de kann man den 499 Mark teuren VR3+ ab sofort bestellen. Lieferbar sollen die Geräte ab Dezember sein. Software für den VR3+ gibt es ebenfalls auf der Website des Herstellers. Dabei erhofft sich Agenda nach Verfügbarkeit der PDAs eine Vielzahl neuer Applikationen, die durch das Open-Source-Prinzip schnell entwickelt und adaptiert werden sollen.

Im Frühjahr soll mit dem VR3 eine abgespeckte Version mit 8 MByte RAM und 2 MByte Flash-Memory für 399 Mark folgen. Daneben hat Agenda Computing mit dem VR5 eine zweite Produktlinie angekündigt. Mit einem robusten Metallgehäuse, Lithium-Ionen-Akkus, zusätzlichem Flash-Speicher und einer kabellosen Tastatur soll der VR5 etwa 600 Mark kosten.

Informationen zur PDA-Technologie finden Sie im Report PDA-Technologien für die Zukunft. (fkh)