Klage gegen Palm wegen Farbtiefe des m130

Dass der Palm m130 weniger Farben darstellen kann als auf der Verpackung versprochen, wollte Palm mit einer Entschuldigung bei den Käufern abtun. Ob das reicht, ist fraglich. Zumindest hat eine US-Anwaltsfirma im Namen von zwei Benutzern eine Sammelklage eingereicht.

Die Klage datiert vom 22. August und wirft Palm eine unfaire und betrügerische Handlungsweise vor. Wie berichtet hatte der PDA-Hersteller dem Palm m130 ein Display mit 65.000 Farben (16 Bit Farbtiefe) attestiert. Die Angaben zur Farbtiefe waren sowohl auf der Verpackung als auch in der Werbung gemacht worden. Wie sich dann aber herausgestellt hat, kann der PDA nur 58.621 Farben darstellen. Palm hat diesen Mangel zugegeben.

Unterbelichtet: Der Palm m130 stellt zu wenige Farben dar.

Bei den vielen auf Sammel- und Verbraucherklagen spezialisierten Anwälten in den USA verwundert die bei einem Gericht in Kalifornien eingereichte Klage von Sheller, Ludwig und Badey nicht. Palm soll der Klage zufolge finanzielle Entschädigung leisten. Bis es dazu kommt, muss das Gericht die Klage aber erst annehmen. (uba)

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