IP-Carrier schlägt zu

Vor wenigen Tagen eröffnete der TK-Anbieter in London das Operationszentrum für sein globales IP-Netz. NetworkWorld sprach mit dem Europachef Wim Huisman über das ehrgeizige Unterfangen, ein weltweites Netz mit Terabit-Bandbreiten aufzubauen.

Von: Claudia E. Petrik

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Mitte September nahm Global Crossing offiziell das Kontrollzentrum "GNOC" (Global Network Operations Center) in den Londoner Docklands in Betrieb, welches einmal das gesamte weltweite Kabelnetz managen soll, das der Carrier derzeit aufbaut. Dazu gehören die Glasfaserkabel im Nord- und Südatlantik sowie im pazifischen Raum. Dieses rein auf IP basierende Netzwerk soll Ende nächsten Jahres fertig sein und dann auf einer Gesamtlänge von 140 000 Kilometern 170 Städte in 24 Ländern verknüpfen. Insgesamt investiert das Unternehmen 6,4 Milliarden Dollar in die Infrastruktur.