Installation CentOS

Das freie Serverbetriebssystem CentOS lässt sich einfach einrichten. Es nutzt Anaconda, eine grafische Installationsoberfläche. Diese führt Anwender durch die Installation und hilft bei Partitionierung, Hardwarekonfiguration und Paketauswahl.

Wer schon einmal Red Hat oder Fedora Core installiert hat, fühlt sich bei CentOS sofort wie zu Hause. Das freie Betriebssystem basiert auf dem aktuellen Red Hat Enterprise Linux 4, das wiederum aus Fedora Core 3 erschaffen wurde. Daher kommt bei der Installation das Open-Source-Produkt Anaconda zum Einsatz. Vergleichbar mit dem YaST-Programm von Novell führt es den Benutzer grafisch durch die einzelnen Installationsschritte und gibt Hilfestellungen.

Eventuell muss im BIOS des Rechners noch die Bootreihenfolge umgestellt werden. Beim ersten Start wird ein Auswahlbildschirm aufgerufen. Die grafische Installation startet mit einem Druck auf die Enter-Taste. Eine textbasierte Installation ist ebenfalls möglich, dazu muss der Befehl linux text eingegeben werden.

Text oder Bild: Der Bootscreen lässt Anwendern die Wahl zwischen text- und grafikbasierter Installation. Außerdem kann hier das Notfallprogramm gestartet werden.
Text oder Bild: Der Bootscreen lässt Anwendern die Wahl zwischen text- und grafikbasierter Installation. Außerdem kann hier das Notfallprogramm gestartet werden.

Die grafische Variante ist allerdings deutlich bequemer zu bedienen, besonders bei der Partitionierung der Festplatte. Die Bedeutung der einzelnen Tasten:

  • F1 ruft den Hauptbildschirm wieder auf.

  • F2 zeigt verschiedene Optionen an. Hier können auch andere Installationsquellen angegeben werden.

  • F3 bietet eine grundlegende, generelle Hilfe zum Bootmenü an.

  • F4 zeigt verschiedene Kernel-Parameter auf.

  • F5 bietet Hintergrundinformationen zum Start des Notfallsystems.

Eine Liste mit kompatibler Hardware ist hier erreichbar. Die Mindestvoraussetzungen sind ein Pentium III mit 450 MHz, 256 MByte RAM und mindestens vier GByte freiem Speicherplatz auf der Festplatte.