IDF: Pentium 4 mit zwei MByte L2-Cache zu Weihnachten

Intel hat auf dem Intel Developer Forum einen Pentium 4 mit zwei MByte großen L2-Cache angekündigt. Der Prozessor basiert auf dem Prescott-Core und soll bis Ende 2004 auf den Markt kommen.

Details über die entsprechenden Pentium-4-Modelle und -Bezeichnungen hat Intel bei der Ankündigung des Prescott-Cores mit 2 MByte L2-Cache noch offen gelassen. Diverse interne Hersteller-Roadmaps zeigen Intels Vorgehensweise allerdings auf.

So wird der Prescott-2M-Core zuerst in einer neuen Pentium 4 Extreme Edition zum Einsatz kommen. Die aktuellen 3,40-GHz-Modelle basieren noch auf dem 130-nm-Northwood-/Gallatin-Core mit 2 MByte L3-Cache. Dessen dritte Pufferstufe kann mit dem neuen Core wegfallen. Dafür hebt Intel die FSB-Taktfrequenz von 800 auf 1066 MHz an. Der erste Pentium 4 Extreme Edition mit Prescott-2M-Core wird mit 3,73 GHz Taktfrequenz arbeiten.

Vor dem Launch der Prescott-2M-Variante spendiert Intel der 130-nm-Extreme-Edition noch den FSB1066. Der voraussichtlich im Oktober 2004 erscheinende Highend-Desktop-Prozessor arbeitet dann mit 3,46 GHz Taktfrequenz.

Wachstum: Die Cache-Größe nimmt bei Intels Pentium-Prozessoren von Generation zu Generation zu.

Anfang 2005 folgen massentaugliche Pentium-4-Modelle mit dem Prescott-2M-Core und 800-MHz-FSB. Von der Extreme Edition unterscheiden sich diese CPUs nur durch die niedrigere FSB-Taktfrequenz. Die CPUs sollen mit 3,20 bis 3,80 GHz an den Start gehen. Um den Pentium 4 mit Prescott-2M-Core von den bisherigen Modellen zu unterscheiden, führt Intel die 600er Prozessornummern ein. Entsprechend gibt es dann den Pentium 4 620 (3,20 GHz) bis Pentium 4 670 (3,80 GHz). Die Pentium-4-500-Serie bleibt weiter im Angebot und wird mit höheren Taktfrequenzen ausgestattet. (cvi)