IDF: NVIDIAs Performance-Booster SLI noch im September verfügbar

NVIDIA hat auf dem Intel Developer Forum die baldige Verfügbarkeit von SLI-Lösungen bekannt gegeben. Mit SLI lassen sich zwei PCI-Express-Grafikkarten zu einem Verbund koppeln und die Performance um bis zu 1,87-mal steigern.

Bereits im Juni 2004 kündigte NVIDIA die Scalable-Link-Interface-Technologie SLI an (tecChannel.de berichtete). Nachdem es SLI-fähige Grafikkarten inzwischen zu kaufen gibt, fehlt aber noch immer der zur Kopplung notwendige SLI-Connector.

SLI Connector: Die kleine Platine verbindet beide Grafikkarten und ist für den SLI-Betrieb notwendig.

Raj Mirpuri, Workstation Product Manager bei NVIDIA, gab nun im Gespräch mit tecCHANNEL bekannt, dass der SLI-Connector ab Ende September 2004 von den Grafikkarten-Herstellern verfügbar sein wird. Zu den SLI-fähigen Desktop-Grafikkarten mit PCI Express zählen NVIDIAs GeForce-6600/6800-Serie. Für die zweite Grafikkarte muss das Mainboard mindestens einen PCI-Express-x4-Slot besitzen.

Aktuell unterstützt dies bislang nur Intels Workstation-Chipsatz E7525 für Xeon-Prozessoren. Für den SLI-Betrieb lassen sich jeweils nur zwei identische Grafikkarten koppeln. Ein Mischbetrieb, beispielsweise GeForce 6600 GT und 6800 GT, funktioniert nicht.

SLI-Produktportfolio: Bei NVIDIAs Desktop-Grafikkarten beherrschen die GeForce-6600/6800-Modelle SLI (im Bild untere Reihe). Die Quadro-FX-Modelle 1400, 3400 und 4400 bieten SLI-Support in Workstations (obere Reihe).

Für NVIDIAs PCI-Express-Workstation-Grafikkarten der Quadro-FX-Serie dauert die Freigabe der SLI-Technologie noch bis November 2004. Vor allem die OpenGL-Zertifizierung nimmt hier viel Zeit in Anspruch. SLI-fähige Workstation-Grafikkarten sind die Quadro FX 1400, 3400 und 4400. Für den Betrieb der zweiten Quadro-FX-Karte in der SLI-Konfiguration empfiehlt NVIDIA einen PCI-Express-x8-Steckplatz vor. Hier kommt momentan ebenfalls nur Intels E7525-Chipsatz in Frage. (cvi)