IDF: Intel stellt neues I/O-Konzept vor

Intel stellt auf dem Intel Developer Forum erste Details der neuen I/O Acceleration Technology vor. Die für Server-Plattformen geplante Technik soll den TCP/IP-Datenverkehr um 30 Prozent beschleunigen.

Die Intel I/O Acceleration Technology IOAT setzt sich aus modifizierten Prozessoren, Chipsätzen, Netzwerk-Controllern sowie Software-Erweiterungen im TCP/IP-Stack zusammen. Die Kombination soll dafür sorgen, dass Intels Server-Prozessoren mehr I/O-Tasks verarbeiten können, anstatt sich mit TCP/IP-Overhead zu beschäftigen. Damit übernimmt die Intel-Plattform die Aufgaben bisheriger TCP/IP-Offload-Engines.

I/O Acceleration Technology: Der TCP/IP-Datenverkehr soll durch die neue Technik um 30 Prozent beschleunigt werden.

Für die Beschleunigung des TCP/IP-Datenverkehrs durch IOAT um 30 Prozent sorgen vor allem der Chipsatz und der Netzwerk-Controller. Der Prozessor übergibt an diese Komponenten die Verantwortung, Daten in und aus dem Speicher zu bewegen. Durch ein optimiertes TCP/IP-Protokoll reduziert sich gleichzeitig der Prozessor-Workload um die Hälfte. Damit stehen der CPU mehr Ressourcen für andere Aufgaben zur Verfügung. Mit Intels Ankündigung der neuen Technologie meldet auch Microsoft einen nativen Support für IOAT in künftigen Releases der Windows-Server-Betriebssysteme.

Halbiert: Durch IOAT reduziert sich die CPU-Auslastung im TCP/IP-Datenverkehr um die Hälfte.

Intel will die neue Technologie im ersten Quartal 2006 auf den Markt bringen. Der Launch wird somit zusammen mit der nächsten Xeon-DP-Plattform Bensley erfolgen. Die Plattform setzt sich aus dem Dual-Core-Xeon Dempsey sowie dem Server-Chipsatz Blackford zusammen. (cvi)

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