IBM und SANYO präsentieren ThinkPad-Notebook mit Brennstoffzelle

IBM und SANYO stellen gemeinsam ein brennstoffzellengetriebenes ThinkPad-Notebook vor. Der Prototyp erreicht mit einer von SANYO entwickelten Brennstoff-Patrone eine Laufzeit von bis zu acht Stunden.

Das Brennstoffzellen-System von IBM und SANYO ist als Dockingstation konstruiert und kompatibel zu aktuellen und zukünftigen ThinkPad-Notebook-Designs. In diese Geräte kann der Energielieferant problemlos ohne Konstruktionsänderungen eingesetzt werden. Die modifizierte Dockingstation besitzt neben der Brennstoffzelle einen Zusatzschacht für einen IBM-Ultrabay-Slim-Akku. Dieser versorgt das Notebook mit Strom, wenn der Tank der Brennstoffzelle leer ist.

Prototyp: Die DMFC-Brennstoffzelle von SANYO soll zukünftig IBM-ThinkPad-Notebooks bis zu acht Stunden mit Strom versorgen. (Quelle: IBM)

Die IBM/SANYO-Entwicklung basiert auf der Direct-Methanol-Fuel-Cell-Technologie. Diese Brennstoffzelle arbeitet mit einem Methanol-Wasser-Luftgemisch und besitzt gegenüber typischen Lithium-Ionen-Akkus eine bis zu fünf Mal höhere Energiedichte. In einem chemischen Verfahren wandelt die Brennstoffzelle die drei Elemente in elektrische Energie um. Als Abfallprodukt entstehen Wärme und Wasser.

Wann IBM und SANYO die Brennstoffzellen-Technologie kommerziell nutzen beziehungsweise in Notebooks einsetzen wollen, geben die Unternehmen nicht bekannt. Mehr zum Thema Brennstoffzellen und Akkutechnologien finden Sie in dem Beitrag Aktuelle und zukünftige Akkutechnologien. (hal)

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