High Definition Audio - Intels neue Audio-Spezifikation

Bei der CES in Las Vegas hat Intel den High Defintion Audio Standard vorgestellt. Die unter dem Codenamen "Azalia" entwickelte Spezifikation bietet unter anderem höhere Bandbreiten (192 kHz bei 32 Bit Multikanal).

Entwickelt hat Intel die Spezifikation in Zusammenarbeit mit Software-Firmen, Codec-Spezialisten und PC- und Elektronik-Herstellern. HDA soll nach Angaben von Intel die Qualität von Audiogeräten auf den PC bringen. Gemeint sind damit nicht nur die Playback-Qualität, die von der höheren Bandbreite profitieren soll, sondern auch neue Funktionen für die Übertragung zum PC. Dazu zählt Intel etwa Multikanal-Mikrofonanschlüsse, dynamische Bandbreiten für Audio-Streams und eine flexible Konfiguration der Audiogeräte.

Das Klangerlebnis soll sich am PC zudem durch Technologien wie Dolby Pro Logic IIx verbessern. Laut Dolby-Manager Greg Rodehau lässt sich mit der neuen Entwicklung 7.1-Sound von jeder 2-Kanal-Quelle produzieren.

Derzeit befindet sich HDA in der Revision 0.9. Intel erwartet die finale Spezifikation in der Jahresmitte. Der Grantsdale-Chipsatz, der ebenfalls für Mitte 2004 angekündigt ist, soll dann bereits mit HDA-Funktionen ausgestattet sein, hieß es bei der CES in Las Vegas. Intel bietet die HDA-Spezifikation den Herstellern gebührenfrei an. Die Kosten für die Implementierung in Onboard-Sound-Systemen sollen im vergleichbaren Bereich liegen wie bei AC’97. (uba)

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