Heimroboter Maron versteht Java-Handys

Fujitsu hat einen Heimroboter entwickelt, der als Hauswächter dient und über ein Handy gesteuert werden kann. Das Maron-1 genannte Gerät soll in einem Jahr marktreif sein.

Maron-1 hat drei Funktionen. Er kann Videosignale an ein Handy schicken, er reagiert auf Bewegungen und er kann über Infrarotsensor Geräte wie etwa Klimaanlagen und Fernseher steuern.

Fujitsu hat den fünf Kilogramm und mit 32 x 36 x 32 Zentimetern nahezu quaderförmigen Roboter auf das in Japan verbreitetet PIS (Personal Handyphone System) abgestimmt. Voraussetzung zur Fernsteuerung ist ein javafähiges Handy. Ein Applet steuert den Roboter, in dem ein auf PHS aufsetzendes drahtloses PC-Card-Modem sitzt.

Maron-1: Fujitsus Hausroboter versteht Java und lässt sich per Handy steuern

Maron kann angerufen werden und überträgt dann etwa aktuelle Bilder seiner Kameras. Die Fujitsu-Forscher hoffen, dass er damit zum Beispiel zur Überwachung von Haustieren entdeckt wird. Er kann den Benutzer aber auch alarmieren, wenn seine Sensoren Bewegungen registrieren. Daheim lässt sich der Hausroboter mit einem Pad steuern, das ein LCD mitbringt. Maron hat einen Infrarot-Sensor, zwei Videokameras und einen Bewegungsmelder an Bord. Sein Revier sollte eben sein, er kann keine Treppen steigen. (uba)