Gnome 2.6 freigegeben

Das Gnome-Projekt hat heute den gleichnamigen Linux-/Unix-Desktop in Version 2.6 veröffentlicht. Durch Hunderte von Bugfixes sowie zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen soll Gnome 2.6 stabiler, schneller und komfortabler sein als sein Vorgänger.

Nach zwei Wochen Verzögerung wegen einer Attacke auf den Hosting-Server gnome.org ist der Linux-/Unix-Desktop in Version 2.6 nun verfügbar. Bei dem Update haben sich die Entwickler vor allem auf das File-Management konzentriert. Der File-Manager "Nautilius" wurde laut Release Notes mit einem neuen, "Spatial" getauften User-Interface ausgestattet, das nun ein Fenster für jedes Verzeichnis anzeigt. Neben Inhalt und Namen gibt Spatial auch die Größe des jeweiligen Ordners an. Der "Parent-Folders-Button" im Ordner-Fenster ermöglicht zudem die Ansicht von Inhalten untergeordneter Verzeichnisse.

Übersichtlich: Gnome 2.6 zeigt im überarebeiteten User-Interface Ordner als Fenser an

Zu den weiteren Neuerungen beim File-Management zählt laut GNOME eine Dialogbox zum Öffnen und Speichern von Dateien, die unter anderem einen direkten Zugriff auf Laufwerke und Dateien erlaubt und Bookmarks unterstützt.

Aufpoliert wurde laut GNOME auch der Webbrowser "Epiphany". Neue Funktionen wie Auto-Vervollständigung von URLs und Bookmarks-Import sind ebenso hinzugekommen wie eine verbesserte Toolbar und eine Undo-Funktion beim Ausfüllen von Formularen.

Beim integrierten GnomeMeeting 1 haben die Programmierer die IBPX- und die Plug-iniUnterstützung optimiert. Des Weiteren biete GNOME 2.6 eine optimierte SVG-Unterstützung sowie einen verbesserten Sound- und Text-Editor.

Das GNOME Virtual File System arbeite nun auch mit dem sftp- und dem Windows-SMB-Protokoll und verfüge über verbesserte Authentifizierung. GNOME 2.6 steht hier zum Download bereit. (bsc)

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