GeForce ist tot, es lebe GeForce2 MX

Am Mittwoch hat NVIDIA in München die Lowcost-Ausgabe seines Grafik-Flaggschiffs GeForce2 GTS vorgestellt. Der GeForce2 MX verfügt statt vier nur über zwei Texturierungseinheiten, die Karten damit sollen aber wesentlich günstiger als GTS-Boards werden.

Statt mit DDR-Speichern wie der bereits getestete GeForce2 GTS wird der MX derzeit nur mit SDRAM angeboten. Zur Wahl stehen für die Kartenhersteller 32, 64 oder 128 bittige Speicherchips, was Boards mit deutlichen Leistungsunterschieden erwarten lässt. DDR-Versionen der MX-Karten sind für Ende September angekündigt.

Doppelkopf: Einige MX-Karten werden wie bei Matrox mit "Dualhead" mehrere Monitore, Fernseher oder TFTs unterstützen.

Mit der derzeit schnellsten Bestückung mit 128-Bit-SDRAM sollen Karten mit dem MX etwa von ELSA oder Guillemot zwischen 300 und 400 Mark kosten. Grafikkarten mit dem GeForce2 GTS sind fast doppelt so teuer, nach ersten Tests im tecChannel-Labor aber nicht doppelt so schnell. Einen ausführlichen Test des GeForce2 MX im Vergleich mit seinem großen Bruder und dem älteren GeForce 256 finden Sie morgen früh auf unserer Homepage. Das Ergebnis steht bereits fest: Der König ist tot, es lebe der König. (nie)