Fujitsu Siemens bringt Easy-PC "CELVIN"

Fujitsu Siemens hat mit CELVIN den ersten Easy-PC des Unternehmens vorgestellt. Der Rechner kommt im schicken transparenten Gehäuse und baut auf die AMD- EasyNow!-Plattform auf. Er soll das erste Modell einer Easy-PC-Serie werden.

CELVIN wird vorerst mit einem AMD K6-II mit 450 MHz bestückt. Sobald der K6 2+ verfügbar ist, soll es CELVIN auch mit 500/533 MHz geben. Beide bauen auf der EasyNow!-Plattform von AMD und dem SiS530/960-Chipsatz auf, der den 100-MHz-Frontside-Bus unterstützt. Grafik-, Audio-, LAN- und USB-Controller sind im Chipsatz bereits integriert. Auf Legacy-Schnittstellen (seriell, parallel, PS2, ISA) wurde verzichtet. Alle Peripheriegeräte werden über USB angeschlossen.

CELVIN lehnt sich im transparenten Design in Blau und Silber an den iMac an. Der Hersteller hält ihn für Wohn- und Kinderzimmer, Studium, Ausbildung und als Zweit-PC gleichermaßen geeignet. Im Paket befinden sich eine durchsichtige, farbige Tastatur, eine Maus und Lautsprecher. Passende 15-/17-Zoll-Monitore und ein USB-Diskettenlaufwerk sind optional erhältlich. Die Festplattenkapazitäten reichen bis 8,4 GByte.

Der CELVIN erlaubt mit transparentem Gehäuse den Blick auf die eingelegte CD-ROM.

Einen Verwendungszweck des Easy-PCs unterstreicht eine 150 Titel umfassende MP3-CD, die beiliegt. Ein MP3-Player ist ebenso vorinstalliert wie Windows 98 SE. Obwohl Siemens mit der Ankündigung des Easy-PCs hinter den Konkurrenten wie Compaq und Dell herhinkt, wird CELVIN auf dem deutschen Markt die US-Konkurrenz voraussichtlich überholen. Hergestellt wird CELVIN in Sömmerda in Thüringen. Er kommt im März in Stückzahlen auf den Markt. Über den Preis machte Fujitsu Siemens keine Angaben. (uba)